Zitat Zitat von gerald Beitrag anzeigen
Also da lese ich aber einige Absonderlichkeiten heraus!

Dein ehemaliger Hufschmied hat 10 Jahre lang die Fehlstellung nicht mit seinem Beschlag korrigiert!
das Pferd ist zehnjährig, seit 2J barhuf, hat also höchstens 5 Jahre Eisen gehabt . Und wer weiss, vielleicht hat Orava sie nicht als Fohlen gekauft...

schau dich mal um: ich sehe wesentlich mehr schlecht bis katastrophal beschlagene Pferde als gut beschlagene!


Futterrillen gehen ganz bestimmt nicht durch barhuflaufen weg!
Ist nicht unmöglich, da nicht nur Futterumstellungen "Futterrillen" machen. Diese Rillen sind Ausdruck unterschwelliger Entzündungsschübe. Da ich nicht weiss, was der Schmied mit den Hufen sonst noch angestellt hat (zu viel ausgeschnitten, zu hoch genagelt, zu stark hebeln lassen etc), weiss ich auch nicht, was die Ursache dafür war; vielleicht war das Pferd auch bloss zu fett. Aber Tatsache ist, dass Barhufe besser beobachtet und vom Besitzer bewusster gepflegt werden, als beschlagene Hufe. Und so können die Rillen scheinbar spontan verschwinden (bzw. keine neuen mehr entstehen) - dabei ist das nur Ausdruck für die insgesamt wesentlich bessere Hufsituation (ich habe noch keinen gepflegten Barhuf gesehehn, der sich, allenfalls nach einer schwierigen Anfangszeit, nicht deutlich verbessert hätte)

Fühligkeit hat nichts mit Fehlstellung zu tun!

Und ich finde es etwas bedenklich, daß dein Pferd 2 Jahre lang fühlig herumrennen muß, oder habe ich da etwas falsch verstanden?
die meisten gut bearbeiteten Barhufer kommen nach spätestens ein, zwei Jahren in einen Zustand, in dem sie kleine Ausritte problemlos barhuf gehen können, für grössere Ritte aber Schuhe brauchen. Fühlig heisst noch lange nicht, schmerzend. Das hat nichts mit Tierquälerei zu tun - das Pferd hat nun mal mehr Gefühl für die Steine, als mit Eisen. Um einen wirklichen gravel cruncher zubekommen, braucht es dann schon einige Anstrengungen mehr von Seiten des Reiters (diverse Böden im Auslauf sowie täglich mehrstündige Ritte), oder besonders "glückliche" Gene