Es gibt keine Veranstaltungen, die hier angezeigt werden könnten.
Adsense
Adsense Werbung
Willkommen auf Satteltramp
Wir begrüßen Euch auf unserer Homepage die speziell für Euch Wanderreiter/innen gestaltet ist.
Was bieten wir euch: Ein Forum in dem man sich über sämtliche Belange rund um das Wanderreiten austauschen kann.
Eine Datenbank, in der Wanderreitstationen, Bring/Holservice, pferdefreundliche Gastronomien, Tierärzte/Kliniken, Hufschmiede/Techniker, Ärzte und einiges mehr zu finden sein werden.
Die Wanderreitkarte mussten wir nicht neu erfinden, sondern durften das Projekt von Klaus Gaßner verlinken, wofür wir ihm danken.
Der Reiterkalender ist einsatzfähig und wartet auf Termine von euch.
Wir werden ständig an der Seite weiter arbeiten und sind für Anregungen sehr dankbar.
Über die "faden" Wintermonate habe ich mich wieder einmal der Fütterung gewidmet.
Unsere beiden Noriker sind nicht besonders unterschiedlich. Beide eher leichtfuttrig (eine besonders), werden stark beansprucht und stehen in einem Einstellbetrieb.
Dort wird sehr gutes Heu reichliches gefüttert und ein hochwertiges, haferfreies Müsli.
Jetzt habe ich schon oft gelesen und gehört, daß Ausdauerpferde nicht mit großen Mengen an Stärke gefüttert werden sollen. Ihr Verdauungsaparat ist daraf NICHT eingestellt, zu viele Körner können also u.U. sogar schädlich sein.
Die meisten größeren Futtermittelhersteller sind sogar schon auf diesen Zug aufgesprungen und bieten Stärkereduziertes, also Körnerfreies/reduziertes Futter an.
Der Fakt:
Die Stärke kann nur in einem relativ geringem Ausmaß im vorderen Teil des Verdauungstraktes verwertet wertden. Kommt das Zuviel dann in den hintern Bereich (Dickdarm), dann stört es die dortigen Bakterien, die auf Faserfutter eingestellt sind. Diese können dann die lebenswichtigen Aminosäuren nicht mehr aufschließen und verfügbar machen.
Die Ausdauerleistung sinkt, viele Pferde schwitzen dann stärker und es kommt zu einer Übersäuerung der Muskulatur, sprich Muskelkater.
Seit einigen Wochen füttern wir daher ein stärkereduziertes Futter (Equigard von St. Hipolyt) dazu, bzw als Teilersatz zum bisherigen Müsli. Ich habe mir die Mischung nach genauen Berechnungen selber zusammengestellt.
Das Ergebnis ist wirklich überraschend. Die besonders Leichtfuttrige hat trotz sehr guter Kondi immer stark geschwitzt und beide Tiere sind nach besonders langen Ritten/Fahrten am nächsten Tag manchmal etwas steifer aus der Box gekommen.
Seit der Umstellung sind diese steiferen Morgenmuskeln weg und die "Schwitzerin" saftelt deutlich weniger.
Mir scheint also, daß an dieser Sache etwas drann ist! Nicht das wir vorher irgend welche wirklichen Probleme hatten, aber jetzt ist es besser.
ich bin auf der Suche nach dem ultimativen (bezahlbaren) Regenmantel. Bisher probiert: Wachsmantel (Oilskin, australischer Firlefanz).
Vorteil: ist schön winddicht
Nachteil: aber schwer und eigentlich alles andere aber nicht wasserdicht (auch nach Einlegen in Wachs und Sprühwachs). Außerdem fängt das Teil doch arg mit Meucheln an wenn es mal nass war und braucht auch ewig zum trocknen.
Fazit: fällt also raus .
Ebenfalls probiert: Baumwollwachsmantel trockengewachst.
Vorteil: schön leicht, winddicht, warm und das Innenfutter ist herausnehmbar.
Nachteil: genausowenig Wasserdicht, das eingedrungene Wasser sammelt sich erstmal zwischen Außenhaut und Innenfutter, was einem eine Dichtheit vorgaukelt, da man nicht gleich Nass ist. Das böse Erwachen kommt dann beim ausziehen. Man muß das Innenfutter vom Außenfutter entfernen und beides separat trocknen, sonst Schimmel oder ähnliches??
Fazit: fällt also auch raus .
Altbewährt: Friesennerz
Vorteil: Absolut wind- und wasserdicht. Trocknet relativ schnell.
Nachteile: Schwer, gelb und absolut nicht atmungsaktiv. Wenn man als nicht durch den Regen nass wurde dann durch das Erschwitzte innerhalb des Mantels.
Fazit: schlechter Kompromiss .
So, wie siehts aus bei Euch? Angesichts des Klimawandels durch den uns mehr Hitze versprochen wurde und nur mehr Nässe kam ist das Thema ja aktueller denn je.
Wie seit Ihr unterwegs? Oder seit Ihr nur Schönwetterreiter (was ich sehr stark bezweifle) ?
Werde mal wieder versuchen barfuß über den Winter zu kommen.
Da wir heuer kaum etwas vorhaben, sollte es funktionieren. Allerdings sind die letzten Barfuß-Winter mit meinem Pferd schon einige Zeit her und wir haben ja auch noch das "neue" Pferd meiner Frau. Das wird wohl noch nie barfuß gelaufen sein.
Sonntag habe ich jedenfalls die Eisen bei beiden Pferden abgenommen. Sie mussten ohnehin herunter, weil der Beschlagstermin anstand. Die Hufe waren also schon eher lang.
Mein Pferd neigt zu flachen Hufen mit wenig Wölbung der Sohle, ich muß also schauen, daß die Hufe nicht weiter aufgehen.
Das Pferd meiner Frau hingegen hat recht steile Hufwände und eine starke Wölbung der Sohle, aber sie läuft mehr auf den Außenseiten.
Beide haben aber sehr gutes und schnellwüchsiges Hufmaterial, daher werde ich nur ausgleichend raspeln müssen. Bei Meiner vermutlich die Außenwände etwas einziehen und beim Roß meiner Frau die Innenwand von der Sohle her nachkürzen.
Habe bei Beiden nur etwas an der Sohle geraspelt, um zu sehen, wie die Weiße Linie aussieht. Weggenommen habe ich noch nichts, sie sollen sich den Tragrand erst einmal ablaufen, nur die Kanten weiter abgerundet, damit sie nicht ausbrechen. Sohle und Strahl blieben unberührt. Stellungsänderung war noch keine nötig.
Bei Beiden ist die Zehe nun etwas zu lang. Das sollte sich aber bald ablaufen.
Heute, am Dienstag habe ich kontrolliert. Sieht unverändert aus. Daher habe ich die Kanten wieder etwas nachgeraspelt und an allen 8 Hufen die sich abzeichnende Zehenrichtung nachgefeilt,damit sie gut abrollen können.
Dann sind wir 20 Minuten an der Hand spazieren gegangen. Auf allen Böden, auch auf grobem Schotter, gingen sie sauber und zeigten keinerlei Fühligkeit. Ausgebrochen ist auch nichts.
Sieht im Moment vielversprechend aus. Bleibt es so positiv, dann wird am Freitag eine kleine Runde auf Waldboden geritten.
Unsere erste größere Barhuftour steht an, nächsten Donnerstag gehts los.
Wir werden 4 Tage im Gebirge des Nationalpark Kalkalpen unterwegs sein. Herbergen sind bestellt, ein mal haben wir sogar "nur" eine unbewirtschaftete Almhütte mit Selbstversorgung bekommen. Auf die bin ich besonders gespannt. Ebenso, wie sich unsere Pferde mit den Hufschuhen tun, wenn wir täglich 6-8 Stunden reiten. Wir habe zwar auch zu Hause tagelang mehrstündige Touren gemacht, aber das Kommende ist sicher noch ein Quentchen mehr.
Habe mich entschlossen, die Epics zu verwenden. Die Trails sind zwar viel einfacher und weniger leicht zu ruinieren, aber eben nicht für so lange Ritte gedacht.
Zur Sicherheit habe ich eine Dose mit Reparaturmaterial zusammengestellt.
Reitbericht gibt es, wenns interessiert, dann nach der Beendigung der Tour.
wollte mich auf diesem Weg mal kurz vorstellen. Bin die Tina und reite im Oberbergischen Kreis, Städtedreieck Radevormwald, Halver, Wipperfürth. Bin erst seit einer Woche dort unterwegs und im Moment dabei, die Gegend zu erkunden. Ich hatte vor, demnächst die Bevertalsperre und die Neyetalsperre unsicher zu machen. Da ich an einem kleinen netten Stall stehe und die einzigste Einstellerin bin, bin ich noch auf der Suche nach Reitern, die auch dort unterwegs sind und mit denen man sich mal zum reiten verabreden könnte. Ich hab übrigens auch immer mein Aussie-Mädchen dabei. Würd mich freuen, wenn ich hier Leute aus der Gegend treffen würde.
ich war wie gesagt drei Tage in Euschertsfurth bei Lalling auf der L&B Ranch. Angesagt war ein Anfängerkurs bei Jean Claude Dysli (mein Weihnachtsgeschenk ). Der Mann ist einfach phänomenal. Hat sich nur kurz auf alle Pferde der Turnierteilnehmer gesetzt und bereits nach wenigen Minuten deren Schwachstellen und Stärken gewusst. Meiner war von den Beinhilfen her sehr gut trainiert (Mann, das ging runter wie Öl) aber im Maul .......... Na ja, genau deswegen war ich ja da. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass immer schärfere Gebisse immer besser trainierte Pferde produzieren. Eine These, die ich leider schon viel zu häufig gehört habe.
Also haben wir losgelegt. Erst einmal mit Grundübungen zur Flexibilität und Vertikalkontrolle (Nachgiebigkeit). Gut ich wusste ja schon, dass mir da noch so einiges fehlt, aber soooo viel ? Dann gings weiter über das Stellen für die passive Schulterkontrolle zur aktiven Schulterkontrolle. Ganz nebenbei auch immer noch ein bisschen die Hinterhand aktivieren durch Rückwärtsrichten. Auch der Schalter war bei mir zeitweise außer Funktion bzw. musste neu eingebaut werden. Ich hatte bisher gelernt "am Zügel ziehen" und wenn er schneller rückwärts gehen soll, stärker ziehen. Na ja, heute weiss ich es besser. Das Zauberwort heißt "Impulse". Ach ja, gleichzeitig ist das auch eine Vorübung für einen Stopp.
Auch im Galopp hatten wir fast alle noch Verbesserungsmöglichkeiten. Ich selber konnte fast nie auf der rechten Hand angaloppieren. Jetzt geht's. Hätte mir doch mal einer meiner vielen Trainer sagen können, wie das mit dem Links-Sitzen funktioniert. Meine linke Schulter kriege ich nämlich nach vorne.
Wendungen haben wir auch noch geübt. Zum Galoppwechsel sind wir nicht mehr gekommen, da wir Teilnehmer nicht gut genug waren. Macht nichts, im September bin ich wieder da. Dieses Mal (hoffentlich) als Fortgeschrittene. Hausaufgaben und Übungsideen habe ich jedenfalls genug. Und das Zügelzerren wird auch schon weniger. Daher taucht Zoom auch nicht mehr ab und das Kopfschütteln ist auch weniger geworden. Er entzieht sich also nicht mehr.
Na ja, soweit ein ganz kurzer Überblick über die drei Tage, die im Fluge vergangen sind. Die Gastfreundschaft von Theresia und Christoph Latzer war hervorragend. Und nach Kursende gab es dann ja auch noch immer die Möglichkeit Jean Claude mit Fragen zu überfallen, um möglichst viel Wissen mitzunehmen. Am liebsten würde ich dem Mann überall hin folgen, damit ich noch viel von ihm lernen kann. Jean Claude führt das korrekte Reiten nach der kalifornischen Reitweise nämlich nicht nur vor, er erklärt auch für jeden verständlich, wie es geht und vor allem WARUM. Aber im Herbst geht es ja weiter.
Jetzt ist wieder einmal die Zeit, wo wir keine Wochenendtoren machen können, weil unsere Tiere noch nicht ans Gras gewöhnt sind. Unsere Wiesenkoppel ist noch nicht so weit und nur an der Hand irgendwo grasen lassen ist zu wenig, um die Pferde wirklich daran zu gewöhnen, wenn sie bei unseren Freinächtigungen auf einer Wiese stehen würden.
Selbst bei Tagesritten trauen wir uns noch nicht sie in der Mittagspause, die ernährungstechnisch schon rund 1-2 Stunden dauern solllte, grasen zu lassen.
Nun bleibt nur die Hoffnung, daß unsere Wiesenkoppel endlich Gas gibt, damit wir die Anweidephase schnell hinter uns bringen.
Bis dahin müssen wir uns mit Tagesritten OHNE Pause begnügen.
Hallo Wanderreiter und Trecker. Iat hier jemand aus Sachsen, Ostsachsen Osterzgebirge Bautzen Umgebung... bitte melden für gemeinsame aus- ud Wanderritte auch mal fr mehre Tage...
Gruß an alle
Enno
Weils kaum was kostet und mich einfach interessiert hat, habe ich mit 2 Garnituren Trails für unsere beiden Pferde für 5 Tage ausgeborgt.
Gestern sind wir 2 km spaziert und heute 7 km in allen Gangarten geritten.
Hier mein erster Eindruck;
Verarbeitung ähnlich schlecht wie unsere Epics. Schiefe Nähte, lose Schrauben und Patzen vom Kleber im Schuh.
An- und ausziehen ist jedoch unvergleichlich einfacher, da kanns kaum etwas einfacheres geben.
Auch an diese Schuhe haben sich unsere Beiden nach wenigen Schritten gewöhnt, obwohl sie etwas klobiger sind als die Epics.
Die Schuhe wirken zwar eher locker am Huf, haben aber super gehalten. Und wir sind wirklich in anspruchsvollem (aber nur trockenem) Gelände herumgeglüht wie die Wilden. Plötzliches angaloppieren, extreme Stops, enge Wendungen, die Trails haben gehalten.
Gangbild und auf- und abfußen funktionieren gut, wenngleich ich bei eigenen Trails die Zehenrichtung noch etwas nachschleifen würde.
Bodenhaftung auf sämtlichen TROCKENEN Bodenarten sehr gut. Der "Naßtest" könnte laut Wetterbericht am Wochenende erfolgen.
Nachdem an diesem Schuh nichts drann ist, kann auch kaum etwas kaputt gehen. Eine Nadel und Zwirn sollten auf einem Wanderritt reichen.
Am Wochenende wollen wir dann auch noch längere Ausritte machen, um zu sehen, ob es Scheuerstellen gibt. Bis jetzt haben wir noch nichts bemerkt.