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Willkommen auf Satteltramp
Wir begrüßen Euch auf unserer Homepage die speziell für Euch Wanderreiter/innen gestaltet ist.
Was bieten wir euch: Ein Forum in dem man sich über sämtliche Belange rund um das Wanderreiten austauschen kann.
Eine Datenbank, in der Wanderreitstationen, Bring/Holservice, pferdefreundliche Gastronomien, Tierärzte/Kliniken, Hufschmiede/Techniker, Ärzte und einiges mehr zu finden sein werden.
Die Wanderreitkarte mussten wir nicht neu erfinden, sondern durften das Projekt von Klaus Gaßner verlinken, wofür wir ihm danken.
Der Reiterkalender ist einsatzfähig und wartet auf Termine von euch.
Wir werden ständig an der Seite weiter arbeiten und sind für Anregungen sehr dankbar.
Werde mal wieder versuchen barfuß über den Winter zu kommen.
Da wir heuer kaum etwas vorhaben, sollte es funktionieren. Allerdings sind die letzten Barfuß-Winter mit meinem Pferd schon einige Zeit her und wir haben ja auch noch das "neue" Pferd meiner Frau. Das wird wohl noch nie barfuß gelaufen sein.
Sonntag habe ich jedenfalls die Eisen bei beiden Pferden abgenommen. Sie mussten ohnehin herunter, weil der Beschlagstermin anstand. Die Hufe waren also schon eher lang.
Mein Pferd neigt zu flachen Hufen mit wenig Wölbung der Sohle, ich muß also schauen, daß die Hufe nicht weiter aufgehen.
Das Pferd meiner Frau hingegen hat recht steile Hufwände und eine starke Wölbung der Sohle, aber sie läuft mehr auf den Außenseiten.
Beide haben aber sehr gutes und schnellwüchsiges Hufmaterial, daher werde ich nur ausgleichend raspeln müssen. Bei Meiner vermutlich die Außenwände etwas einziehen und beim Roß meiner Frau die Innenwand von der Sohle her nachkürzen.
Habe bei Beiden nur etwas an der Sohle geraspelt, um zu sehen, wie die Weiße Linie aussieht. Weggenommen habe ich noch nichts, sie sollen sich den Tragrand erst einmal ablaufen, nur die Kanten weiter abgerundet, damit sie nicht ausbrechen. Sohle und Strahl blieben unberührt. Stellungsänderung war noch keine nötig.
Bei Beiden ist die Zehe nun etwas zu lang. Das sollte sich aber bald ablaufen.
Heute, am Dienstag habe ich kontrolliert. Sieht unverändert aus. Daher habe ich die Kanten wieder etwas nachgeraspelt und an allen 8 Hufen die sich abzeichnende Zehenrichtung nachgefeilt,damit sie gut abrollen können.
Dann sind wir 20 Minuten an der Hand spazieren gegangen. Auf allen Böden, auch auf grobem Schotter, gingen sie sauber und zeigten keinerlei Fühligkeit. Ausgebrochen ist auch nichts.
Sieht im Moment vielversprechend aus. Bleibt es so positiv, dann wird am Freitag eine kleine Runde auf Waldboden geritten.
Hallo Satteltramper
Die Long Riders Guild ist dabei eine Charta für ein weltweites Weitwander-Reitwege-Netz zu erarbeiten.
Verschiedene LongRiders sind dabei, so z.B. David Wewetzer vom VFD, er wird die Weitwanderwege Deutschlands zusammen stellen, ich selber werde die Schweizer Wege bearbeiten und meine anderen Europäischen Routen beisteuern. Wir sind interessiert an Routen, die quer durch ganze Bundesländer, bzw. Länder gehen. So würde es mcih freuen, wenn die hier ansässigen Oesterreicher, sich kundig machen könnten, ob es weitere Routen quer durch Oestterreich gäbe, Nord Süd oder West Ost. Jeglicher Hinweis auf Nationale Routen ist von Interesse. Natürlich nicht nur beschränkt auf den Deutschsprachigen Raum, sondern auch Routen aus anderen Làndern der EU wären spannend. Frankreich und Holland ist bereits aktiv.
Wenn ihr Ansprechpartner aus anderen Làndern wüsstet, wären auch deren Emailaddy von Interesse.
Würde mcih freuen, wen hier was zusammen käme.
Herzlichen Gruss und Danke vorab.
Alpentrekker
Was haltet ihr davon, hier eine Sammlung extremer Wanderreitfotos herzuzeigen?
Ich denke, daß zur einfacheren Übersicht immer nur 1 Foto mit Beschreibung pro Beitrag sinnvoll wäre.
Ich beginne jedenfalls einmal.
Hier ein ziemlich haariger Steig im Sengsengebirge, bei dem es links etwa 100m fast senkrecht bergab ging. Der Szeig war stellenweise kaum 50cm breit.
so, es ist soweit. Mein 4 jähriges Paint-Stütchen benötigt so langsam einen Hufschutz. Die Haltung:
Nachts in der Box (4x4m), tagsüber in einem Offenstall mit ca. 40 Pferden.
Im Winter leider kein Koppelgang, im Sommer ca. 20 Hektar Weide.
Der Offenstall ist gepflastert, was leider sehr an die Substanz der Hufe geht. Das Hufmaterial ist trotzdem durchweg gut.
Aufgrund einer leichten "zickigkeit" der Stute (verletzungsgefahr!) und meiner inneren Einstellung fällt Beschlag erstmal aus.
Erster Nachteil: hinten kaum Trachten vorhanden. Das schränkt die Auswahl an Hufschuhen erstmals ein. Ohne Trachten haben sich die Renegades als brauchbar erwiesen. Aber da kommt schon der zweite Nachteil: die Größe. Die Maße sind hinten 110 x 95 mm. Da sind die Renegades größentechnisch leider nicht dabei.
Vorne sieht es besser aus: Größe 110 x 105mm und "normale" Trachten. Da kommen die Easyboots ins Spiel.
Wir haben ja schon viele Erfahrung mit Hufschuhen gemacht und waren auch ab und an davor die Hufschuhe samt Pferd in die Tonne zu klopfen, da vermeintlich passende Hufschuhe aber ein Bewegungslegasteniker doch nicht zusammenpassen, haben aber trotzdem immer das Passende gefunden.
Heute werde ich im Stall ein paar Bilder machen und dann mal die Hufschuhfachberaterfraktion anschreiben. Bin mal gespannt wie es weiter geht und werde Euch auf dem Laufenden halten.
Gerade kam ich von einer Hausrunde zurück. Die Finger, wie auch mein Gesicht sind noch ganz klamm gefroren und leicht rötlich (bibber). Es scheint zwar die Sonne, aber der Wind treibt eine sibirisch kalt Luft vor sich her.
Mein Dicker war heute, nach einer wochenlangen Pause, auch nicht grade zum Laufen aufgelegt. So waren wir auch aufgrund des steinhart gefrorenen Bodens eigentlich fast nur im Schritt unterwegs. Ob der Kälte und nach einer Pause hatte es die Muskulatur doppelt schwer wieder richtig in Schwung zu kommen. Obwohl die Pferde den ganzen Tag draußen verbringen, läßt die (Eigen)Bewegung der Tiere im Winter zu wünschen übrig. Ich denke das beruht auf der selben Überlebensstrategie, welche man bei den Wildpferden im Winter beobachten kann. Keine unnützen Bewegungen, alles ist auf das Energie sparen ausgerichtet, um die kalte Jahreszeit zu überstehen.
Naja, ab heute ist wieder langsamer Aufbau angesagt. Der Frühling steht trotz Kälte vor der Tür
Seid Ihr durchgeritten, oder habt ihr Eure Pferde in eine Winterpause geschickt?
LG
Greta
sicherlich sind wir kein politisches Portal.
Ausnahmen sind aber durchaus möglich, wenn es unsere Interessen oder die Interessen unserer Pferde
unmittelbar betrifft.
So will ich hier auf eine Aktion des Umweltinstituts München e.V. hinweisen, die zu Protest
gegen genmanipulierten Lebend-Impfstoff aufruft.
Sicherlich Wert ein paar Minuten zu investieren und sich die Aktion anzusehen.
Der ganz normale Reiterwahnsinn
Überlebenstipps die in keinem Lehrbuch stehen
Der Titel klingt lustig und amüsant, daher habe ich es mir gekauft. Ich erwartete Seiten voller Humor und bekam die bittere Wahrheit.
Das Buch ist nett aufgebaut, es beschreibt den Wahnsinn von der ersten Reitstunde, über Besuche im Reiterladen, Pferde- und Sattelkauf, Stallsuche, Turniere, unterschiedliche Reitersparten bis hin zu Tierarzt und Mitreitergenossen im Stall. Überall wird das Unkonventionelle, Unrationale und Unbequeme dieses Hobbys und der Menschen, die es betreiben, beleuchtet. Für mich als langjährigen Reiter, der fast alle diese Ereignisse bereits mehr als einmal miterlebt hat, war nicht viel Neues dabei. Nur das traurig zustimmende Nicken konnte ich mir nicht verkneifen. Klar sind viele Szenen voller Vorurteile und Schwarzmalerei, aber überall ist auch was wahres dran. Vom abgestumpftem Schulpferd bis zu den Kriegen von Western gegen Englischreiter, vom Medikamente auspendelndem Offenstall-Freizeitreiter in dreckbeschmierten Gummistiefeln bis hin zu Sekt trinkenden Lackstiefelträgerinnen, die mit der Abstammung ihres Pferdes auf dem Turnier protzen aber seit langem selbst nicht mehr im Sattel saßen. Wer lange genug dabei ist, kennt ja das Trauerspiel des "Reiterwahnsinns".
Eigentlich mag ich ja schwarzen Humor, aber dieses Buch brachte mich nur selten zum Schmunzeln und fast nie zum Lachen. Für mich klang das alles sehr deprimierend nach jemandem, der den Spaß am Reiten ziemlich verloren hat und Dank Pferdevirus aber doch nicht die Finger davon lassen kann. Wirklich lustig geschrieben fand ich es nicht. Zum Glück hat die Depression nach weglegen des Buches schnell wieder nachgelassen.
Vielleicht ist das Buch für jemanden, der nicht unter alles ein "stimmt, genau so hab ich den Mist auch schon erleben müssen" setzen kann, amüsant und aufklärend. Und wenn dann irgendwann die Realität zuschlägt, kann man vielleicht schmunzeln und denken: "Das Buch hats gewusst, hätt ich nicht gedacht." Eins ist Sicher: Das Buch ist ehrlich und alle kriegen ihr Fett weg. Für jeden, der noch nicht wirklich Bescheid weiß, sicher ein guter Aufklärer.