Servus!

Zum anbinden schreibe ich gar nichts, ein Wanderreitpferd sollte das problemlos können.

Das Stall- oder Hochseil sollte genau deßhalb in Brusthöhe gespannt sein, damit die Pferde NICHT darunter durch können.

Zum Fressen:
Bin ich auf "Wildcampen", dann habe ich meinen Schlafplatz schon weit vor Dämmerung. Die angehobbelten Pferde können also stundenlang fressen, bevor wir schlafen gehen und sie an die Stallleine kommen. Da wir auch meist sehr früh aufstehen, sind sie dann am Morgen nochmals einige Stunden angehobbelt.
Mit den angehobbelten Mittagsrasten kommen die Tiere dann auf Freßzeiten wie folgt. 2-3 Stunden während des Frühstücks und des lageraufräumens, 2-3 Stunden zu Mittag und am Abend sicher 4-5 Stunden.
Das sollte allemal reichen!
Zuzüglich lege ich ihnen zur Stallleine noch einen Haufen abgeschnittener Äste hin, welche nicht nur gerne angenommen werden, sondern auch noch zahlreiche Mineralien enthalten.

Natürlich funktioniert ein Wanderreitpaddock ebenso, aber ich empfinde es als nicht so sicher, wie angebunden sein. Außerdem benötigt das Aufbauen viel länger und das Packmaß und Gewicht ist um ein vielfaches höher. Auf längeren Touren kommt noch die Bateriekapazität dazu, welche meiner Erfahrung nach sehr deutlich kürzer ist, als von den Herstellern angegeben.

LG gerald