Grüß Euch!

Das Argument mit der Krankenkasse ist m. E. keines. Denn es gibt z. B. auch keine Kostenübernahme bei TCM. Und diese Heilmethode blickt auf eine jahrhunderte alte - erfolgreiche - Tradition zurück. Basiert übrigens u. a. auf bei uns, sogenannter Phytotherapie. Außerdem ist sogar das Lager der Ärzte in 2 Teile gespalten. Die einen spezialisieren sich auf Homöopathie, Phytotherapie, Naturheilkunde, währen die anderen diese Heilmethoden nicht anerkennen....

Und noch eins; hätte ich fast vergessen: wir hatten auch einen Junghengst, der aus gutem Gesundheitszustand heraus plötzlich über die Dauer von 2 Jahren (!) immer wieder Koliken hatte.
Nachdem mein TA gerade einmal auf Urlaub war und der Hengst im kalten Schweiß, mit blassen Schleimhäuten, keine hör- und fühlbare Darmperistaltik, am Boden lag, riet mir jemand, ihm Rescuetropfen bis zum Eintreffen des ErsatzTA zu verabreichen. In meiner Verzweiflung hab ich´s getan, nach dem Motto hilft´s nix, dann schadets auch nix. Den TA haben wir dann nicht mehr gebraucht!!!
Ich war schwer beeindruckt. Habe mir dann noch homöopatische Koliktropfen von Dr. Doskar besorgt und bei der nächsten Kolik beide Mittel verabreicht. TA habe ich in diesen Fällen zwar angerufen, jedoch war ein Besuch nicht mehr vonnöten.
Nach besagten 2 Jahren verschwanden die Koliken, wie sie aufgetreten waren. Wir hatten damals zwar auch immer wieder gutmeinende Stammspaziergänger, welche die Pferde am Wochenende mit "guten Sachen" fütterten, aber das war sicher nicht die alleinige Ursache für die Koliken.
Und noch eins; aus verlässlicher Quelle ist mir bekannt, daß Patienten, selbst in manchen Spitälern, Bachblüten verabreicht werden!
Ist, glaube ich, nicht mit dem bruhigenden Abschluckreflex, welcher an die erste Nahrungsaufnahme , Wärem und Geborgenheit in jedem Leben erinnert, alleine zu begründen. Bei homöopatischen Mitteln, wie auch bei Bachblüten tritt die Wirkung außerdem durch das Diffundieren des Stoffes durch die Schleimhäute ein.
Und, bei der Stute, welche ich in meinem vorigen Post meinte, handelte es sich um einen totalen Kreislaufkollaps. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß in diesem Fall durch Zuckerschlecken eine Besserung eintreten kann.
Zu Koliken möchte ich abschließend jedoch bemerken, daß es im Falle einer Kolik wirklich nötig ist, einen TA zu verständigen. Sollte es sich nämlich um eine Darmverschlingung handeln, hilft nur ein gekonntes überheben der Schlinge rektal, seitens eines TA oder, sonst eine OP. Zum selber "herumdoktern" sind solche Erkrankungen einfach zu gefährlich! Also bitte nie zu lange warten, ist im schlimmsten Falle letal!!!
Nix für ungut Gerald, aber das sind meine Erfahrungen mit unseren Pferden.
Liebe Grüße

Greta