Mein Mädel ist 17 und da ich mit 3-4 Jahren zu Arbeiten begann, sind wir seit 14 Jahren unterwegs.
In dieser zeit ist das nun erst die 3e Verletzung. Eine leichte Hufbeinprellung vor 4 Jahren (14 Tage Stehzeit) und vor 12 oder 13 Jahren eine leichte Sehnenverletzung, weil plötzlich eine Drahtschlinge aus dem Koppelboden ragte, in der sie mit dem Vorderbein Hängen blieb. Sonst hatte sie noch nie etwas, insofern habe ich Glück bzw sie hat Glück.
Übrigens, komme gerade von unserem heutigen Spaziergang und ich würde sagen, jetzt ist es überstanden. Sie läuft rein. Nur noch eine ganz leichte Schwellung knapp über dem Fesselgelenk, die aber weder warm noch druckempfindlich ist. Kann nicht einmal sicher sagen, ob es das ist/war. Ein Kalti hat nun mal nicht so trockene Beine.
Da mein Mädel seit einigen Tagen beschwerdefrei ist, machen wir nun diese geplante Tour.
Morgen räumen wir noch alles in die Wohnkutsche und reiten eine erste kleine Runde und am Samstag Morgen gehts dann los.....
Samstag sind wir 2spännig mit unserer Wohnkutsche gut 6 Stunden durchs Tullnerfeld gefahren. Auf einer schönen Wiese direkt an einem Mühlbach haben wir unser Lager aufgeschlagen.
Am Sonntag sind wir dann reitend durch die Donau-Traisenauen gezogen. Einige Wasserdurchquerungen inclusive.
Montag gings mit der Wohnkutsche die kapp 40 km wieder nach Hause.
Ihr habt´s mit dem Wagen den Jackpot geknackt! Das ist wahrer Urlaub mit den eigenen Pferden! Ihr bleibt dort, wo´s schön ist. Anhalten, ausspannen, ev. Paddock abstecken - fertig - .
Das ist richtig genial!
Soweit das in Mitteleuropa möglich ist - seid Ihr frei - !!!
Glückwunsch und viele schöne Urlaube Euch!!!!!!!
Ja, DAS ist Freiheit mit Pferden.
In Ö ist ja EINE sogenannte Freinächtigung auf öffentlichem Grund erlaubt, daher haben wir viel Spielraum.
Und wenn wir dann die Kutsche wie geplant in den Neusiedlersee- Seewinkel stellen, dann können wir auch Ungarn unsicher machen, denn dort schert sich kein Mensch um Nächtigungen, im Gegenteil, die Ungarn sind richtige Kutschen-Narren. Das konnten wir schon bei einigen Touren dort selber feststellen.
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