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Thema: 1 Woche Altmühltal 2009

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    Erfahrener Benutzer Avatar von Orie
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    1 Woche Altmühltal 2009

    Hallo zusammen!

    Bin auch wieder da von einer traumhaft schönen Woche Wanderreiten im Altmühltal!

    Am Montagnachtmittag, 28.09. gings los, aber erstmal nicht mit Reiten, sondern der Anfahrt mit dem Auto und Hänger…. Gute 2 ½ Stunden fahrt, dann kam ich an der Station „Ferberhof“ in Natterholz (www.ferberhof.de) an.
    Mein Reitkompagnion Ralf wartete schon mit Pferdel auf der Weide.
    So konnten wir beide Pferde gleich zusammen auf eine große Hangweide lassen, wo sich beide erstmal dem Fressen hingaben. Wir nahmen solange die Autos und fuhren zu unserer Endstation und mit einem Auto wieder zurück, so dass wir am Endziel dann wieder ein Auto haben würden.
    Da es an dem Tag zu spät war, noch eine Runde zu drehen, nahmen wir noch ein hervorragendes Abendessen bei den Ferbers zu uns, saßen noch nett mit unseren Gastgebern zusammen und gingen gegen halb 12 in die Betten.
    Hier erwartet den Wanderreiter ein gemütliches kleines Wanderreiterzimmer mit 4 Betten. Essen gibt’s im Stüberl und einen Waschraum mit Dusche ebenso.

    Am nächsten Tag hieß es dann früh raus aus den Federn, die Pferde füttern, frühstücken, satteln und los gings!
    Ralf und ich starteten in einen etwas nebligen Morgen, was aber der Stimmung freilich keinen Abbruch tat. Ralf führte mit seinem GPS, und ich bin dann mal ganz froh, wenn ich mich darum gar nicht kümmern muß und einfach die Landschaft genießen kann.

    Wir machten Mittags mal Pause für die Pferde zum Grasen, und da wir nach dem großen Frühstück selbst keinen Hunger hatten, nahmen wir nur Kleinigkeiten aus den Packtaschen zu uns. Wir kamen gleich am ersten Tag bei Sollnhofen über die Altmühl, machten da noch Rast an einer Gaststätte, um ein Radler zu trinken und dann gings wieder rauf nach Ochsenhart durch ein wunderschönes Tal entlang durch mit reinen Wiesenwegen und rechts und links Wälder entlang.
    In Ochsenhart endete unser Ritt für den Tag dann beim Veithof (www.Veithof.de), einem original sanierten und restaurierten alten Jurahof.
    Hier bekamen die Pferde wieder eine Weide über Nacht und Ralf und ich die „Austragungskammer“. Ein gutes Abendessen und das am nächsten Morgen SEHR reichhaltige Frühstück versorgten uns wieder optimal.

    Am nächsten Tag gings dann wieder weiter nach Nordosten, Titting. Wir schlugen erst den Panoramaweg ein, an dem uns ein sehr langer und steiler Abschnitt begegnete, den die Pferde zwar etwas keuchend, aber gut überstanden. Dafür erwartete uns oben ein wahnsinns-Ausblick über weite Teile des Altmühltals mit Einblick in die Nebentäler. Dieser Aufstieg ist es jederzeit wieder wert!

    Als es an den Mittag ging, wollten wir in einer Gaststätte einkehren, die auch Anbindebalken für Pferde hat. Leider erwies sie sich als geschlossen. So bekamen die Pferde eine Fresspause, wir einen Dose Wurst und ein paar Scheiben Dosenbrot und einen Apfel, dann zogen wir weiter.
    Wir kamen gegen 16.30 in Titting/ Bürg an (www.Ferienhof-Pfisterer.de) und bezogen gleich den schön zwischen Bäumen auf dem Berg liegenden Offenstall, der auch zu 4 Boxen umfunktioniert werden kann, was aber für uns nicht erforderlich war.
    Dann bezogen wir die von Ralf georderte Ferienwohnung, da wir die restl. 4 Tage Sterritte von hier aus machen würden und hier heute auch ein Bekannter von Ralf und am Samstag noch eine Freundin von ihm hinzukommen sollte.

    Abends kam dann Hans mit seiner „Koheila“ an und sie bekam erstmal eine Box im Offenstall bei unseren beiden Pferden.

    Am Donnerstag sollten wir also endlich zu 3. sein…. Wir Ritten los, in Titting gings über einen kleinen Graben, wo Ralf und ich auf Hans warteten… Da passierte es: Ohne Vorwarnung schlug Ralfs Stute plötzlich aus dem Nichts nach hinten aus…. Und traf meinen Wallach an der Innenseite des Oberarmes… Eine 10cm lange Platzwunde war das Ergebnis. Das Pferd war zwar Barhuf unterwegs, aber mein Wallach hat das Glück ja gepachtet. Die Wunde war nicht tief, aber bei stärkerer Bewegung schmerzte sie einfach, so dass er im Trab lahmte. So gings erstmal im Schritt weiter. Ich führte sehr viel, um ihm Bewegung ohne zusätzliche Belastung zu verschaffen, was er auch gut mitmachte.
    Mittags waren wir in Großnottersdorf zum Mittagessen. Ehemals auch eine Wanderreitstation bieten sie nun halt noch Pferdepausen mit Wasser und Heu an und für die Reiter die (gute!) Gaststätte.
    Nach Hause gings dann wieder im Schritt, zurück durch das absolut wunderschöne Altenwassertal, in dem kaum Anzeichen Menschlicher Zivilisation zu sehen sind und die Hänge rechts und links, der komplett grasige Untergrund und die zu überreitenden Hügel einem einen Eindruck vom weiten kanadischem Land vermitteln!
    Ein MUSS für jeden, der in dieser Ecke reitet!

    Am nächsten Tag ging Henry immer noch nicht ganz klar, und wir beschlossen, nochmals einen Tag im Schritt einzulegen.
    Diesesmal gings als 2. Versuch nochmals zur Gaststätte vom Vor-Vortag. Und mit geöffneter Türe diesmal!
    Auf dem Weg dahin kamen wir immer wieder am Limes entlang oder kreuzten diesen. Auch auf dem Rückweg, auf schönen Wiesenmittelstreifenwegen im Wald konnte man die Reste immer wieder gut erkennen.

    Dies war unser letzter Tag zu 3.; morgen sollte ja noch eine Freundin, die Alex kommen.
    Und dann waren wir zu 4. Henry gings wieder ok, wobei ich dennoch keinen Vollbelastung im Trab oder Galopp riskieren wollte. So nahmen glücklicherweise alle nochmals Rücksicht auf uns und das Tempo wurde entsprechend angepasst.
    Diesmal kamen wir zu Mittag nach Nennslingen morgens nochmals das schöne Altenwassertal entlang, dann auf unzähligen Wiesenwegen und über Waholderheidentrockenwiesen.

    In Nennslingen gibt es ebenfalle ein Wanderreitstation, die wr noch nicht kannten.
    Wir ritten auf gut Glück hin… Und uns erwartete eine Gastfreudnschaft wie selten erlebt!
    Die Pferde durften wir sofort in einzelne offen gebaute Boxen mit Paddocks einstallen, füttern und tränken. Uns selbst wurde einen Brotzeit gemacht, wie sie hätte besser nicht sein können! Ein großes Lob dahin, diese netten Leute haben wir nicht das letzte Mal gesehen! Leider ist noch keine Internetpräsenz verfügbar, ist aber zu finden im Wanderreitverzeichnis von Main und Donau. Es können locker 8 Leute dort Quartier machen.

    Auch dieser Tag ging zuende, beim Heimritt noch an der Ruine Bechtahl vorbei und unten noch einen kurzen Gang in die Anlauter.

    Am Sonntag war dann leider der letzte Tag… wir ritten morgens über den Mittag noch 4 Stunden, viel zwischen den Kalksteinbrüchen hindurch und wieder steil hinab richtung Titting. Henry gings wieder gut, die Wunde verheilte bereits.
    Die Pferde kamen noch einen letzte Stunde vor der Fahrt auf die Weide, wir machten noch Brotzeit und dann gings ans Verladen.


    Ein wunderschöner Ritt Altmühltal 2009 geht zuende… Und ich würde am liebsten gleich wieder hin!


    Bilders kommen dann noch…….
    Carpe Diem!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Wolfman
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    Hört sich (bis auf den Unfall) toll an. Aber irgendwie scheint Ihr ja das Pech gepachtet zu haben was Verletzungen o.ä.angeht . Schön das Ihr nicht abbrechen musstet.

    Gruß Ben

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