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Thema: Nicht unser Tag

  1. #1
    Benutzer Avatar von Paige
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    Nicht unser Tag

    geplant war ein gemütlicher Ausritt mit meiner Criollo-RB Bonni.
    Was macht der Esel, wenn es ihm zu wohl wird, er sattelt sein Pferd und geht aufs Eis. Die Waldwege müssen meinen Wunsch vorausgesehen haben und lieferten prompt.
    Der Esel also, wenn er denn genug geeiert ist, rettet sich auf die sonnigen, eisfreien Feldwege, um dort zur Abwechslung fesseltief zwischen Matsch und Pfütze zu wählen. Gutes Training für die pfützenscheue Bonni - alles volle Absicht und weise vorausgesehen. Esel ist zufrieden.

    Ein freundlicher Jäger muss das gesehen haben und hat sich gedacht, dass am 2. Weihnachtsfeiertag um 14 Uhr der ideale Zeitpunkt ist, auf die Jagd zu gehen.
    Ein Schuss. Der Esel zuckt erschrocken zusammen. Pferd bleibt noch ruhig. Zweiter Schuss. Esel zuckt schon wieder (ist der Esel schussscheu?). Pferd wird zappelig. Dritter Schuss. Esel erschrickt nicht mehr, aber Pferd wird schneller. Vierter Schuss. Esel erschrickt nicht mehr, fürchtet aber, das Pferd durchgeht. Pferd merkt das und bereitet sich genau darauf vor. Fünfter Schuss. Pferd wird noch schneller und Esel erwartet mit Schrecken den nächsten Schuss. Der bleibt zum Glück aus.

    Jetzt denkt sich Esel mit seinem großen Kopf: reiten wir langsam heim. Er erkennt dabei das Problem: der Weg führt über den Wald wo geschossen wird. Alternativ könnte sich der Esel einen Umweg über die Felder suchen.
    Gedacht, getan. Nur wusste der Esel nicht, dass dort alle Feldwege Sackgassen sind. Nach 1h Irrwege Reiten, wird es dem Esel zu bunt und er reitet einfach quer übers Matschfeld. Pferd noch immer hitzig, aber wenigstens die Heimat heil erreicht.

    so könnte die Geschichte eigentlich enden (übrigens erst der 3. Ausritt mit Bonni überhaupt ), aber nein, ich wollte auch noch die Walker-Stute Angel bewegen. Ich versuche longieren. Noch nie mit Angel gemacht, noch nie dem Besitzer zugesehen (hole ich morgen nach). Unausweichlich kommen die Kommunikationsprobleme, die darin gipfelten, dass Angel auskeilte und mich am Handgelenk erwischte. Autsch. Nach der allfälligen Mecker schickte ich sie noch einige Runden und entließ sie.
    Heute noch nicht genug Mist gehabt, dachte ich mir: longiere Bonni auch gleich. Die hatte sich das Schauspiel ja angesehen und sich gedacht, kann ich doch auch. Nur keilte sie nicht nach mir aus, sondern drohte mir mit angelegten Ohren beim Longieren. Auch hier ließ ich mich nicht beeindrucken, schickte sie raus und ließ sie laufen.

    Das war so ein Pferdetag, wo ich mich frage: warum tue ich mir das an?

    Derzeit 3 RBs, zwei davon testen mich und der dritte ist derzeit größenwahnsinnig, unausgelastet und nissig.
    Kann bloß sagen: ich freue mich, wenn der Reitplatz endlich wieder benutzbar ist und man wieder richtig arbeiten kann. Sch... Winter!


    und, ja, ich weiß, dass ich viel falsch gemacht habe. Wie soll es auch anders sein an so einem Tag? Es gibt Tage, da läuft es von alleine und es gibt Tage wie heute.
    LG
    Paige

  2. #2
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    Servus Paige!

    Kopf hoch, durch solche Tage muß man durch.
    Fehler sehe ich allerdings keine wirklichen! Ich hätte vielleicht nicht die Hand zum auskeilenden Huf gehalten, aber sonst......

    LG gerald

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