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Thema: Kleine Episoden

  1. #1
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    Kleine Episoden

    Eifel Teil 1

    Wir waren in der Eifel unterwegs. Vom Ahrtal nach Piesport. Ich hatte ein Buch über die Gegend dabei, indem ich abends immer über die Sehenswürdigkeiten des nächsten Tages las. In der Vulkaneifel, so stand es im Buch, gibt es einen Bach an dem Schwefel in geringen Mengen austritt. Diese Stelle ist, so war es beschrieben, gut zu erkennen, da immer kleine tote Tiere am Ufer liegen. Ich erzählte Heinz morgens beim Kaffee davon und als wir unsere Sachen eingepackt und die Pferde fertig gemacht hatten begaben wir uns auf den Weg. Um die Mittagszeit rum passierten wir eine kleine Lichtung. *Ich griff in die linke Packtasche und holte mir eine Zigarette raus. In der rechten klapperte mein Gaskocher und der Kaffeebecher, die Vögel zwitscherten und Heinz sprach:“ Sind wir hier an der Stelle wo der Schwefel aus dem Bach steigt??“ Ich antwortete:“ Heinz! Siehst du hier vielleicht einen Bach???!!!“ Heinz:“ Dann ist wohl dein Gaskocher undicht!!“ Ich schaute meine noch nicht angezündete Zigarette an und wir mussten so lachen(ist natürlich nicht witzig eine brennende Packtasche im gestreckten Galopp vom Pferd zu entfernen). Seitdem habe ich einen Gaskocher wo ich die Kartusche nach Gebrauch wieder abmachen kann.
    P.S. Das Buch, so wurde mir später gesagt, beschreibt wohl einige Sachen die nicht der Realität entsprechen. Diese Stelle am Bach existiert nach Aussagen einiger Vulkaneifelbewohner nicht!
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  2. #2
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    Re: Kleine Episoden

    ... na ich hoffe wohl auch mal daß sich diese Situation nicht wirklich abgespielt hat... *nichts gegen den brennenden Gaskocher aber Rauchen auf dem Pferd muß nicht wirklich sein oder....? * * *

  3. #3
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    Re: Kleine Episoden

    Zitat Zitat von Hotte";p="17
    ... na ich hoffe wohl auch mal daß sich diese Situation nicht wirklich abgespielt hat... *nichts gegen den brennenden Gaskocher aber Rauchen auf dem Pferd muß nicht wirklich sein oder....? * * *
    Ich würde jetzt lügen, wenn ich erzählen würde nicht auf dem Pferd zu rauchen. Natürlich nicht wenn ich gerade mal ne Stunde in der Halle oder auf dem Platz bin oder gerade auf der Hauptstrasse in irgend einem Dorf. Aber wenn wir 6-8 Stunden unterwegs sind dann rauche ich auch auf dem Pferd. Aber ich halte mich strickt an die Rauchverbote im Wald und habe einen Aschenbecher dabei. Find ich nicht so schlimm.

  4. #4
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    Re: Kleine Episoden

    Eifel Teil II

    Wir sind den ganzen Tag im Wald unterwegs gewesen und haben tatsächlich einen Hirsch gesehen. :P *
    Das ist für viele gar nicht so etwas Besonderes. Aber in der Region, in der wir wohnen, ist man schon völlig aus dem Häuschen wenn man mal ein Reh sieht.

    Am Abend kamen wir an einer Wiese an, die uns ein netter Bauer zur Verfügung stellte.
    Er erklärte uns, dass die beiden oberen Drähte normalen Strom führen, der Unterste aber mit Vorsicht zu genießen ist, da dort „richtig Saft“ drauf ist, für die Wildschweine.
    Völlig erstaunt lauschten wir ihm, als er von der Wildschwein- und vor allem Hirschplage in diesem Gebiet berichtete. Wir bauten unsere Zelte auf und gingen bald zu Bett.

    Es muss so etwa 2 Uhr gewesen sein, als ich von den Pferden geweckt wurde. Sie liefen nervös über die Wiese. Ich stieg aus dem Zelt. Und da hörte ich den Grund. Wildschweine!!!

    Sie kamen aus dem Wald. Man konnte sie nicht sehen, aber sie schrien, dass einem das Blut in den Adern stockte. *
    Das ganze Spektakel *dauerte nicht lang, die Pferde beruhigten sich und ich saß noch einige Zeit vor dem Zelt, trank eine Tasse Kaffee und genoss den sternenklaren Himmel.

    Drei Sternschnuppen habe ich gezählt, und mir jedes Mal gewünscht, dass die Wildschweine nicht auf die Wiese kommen!!!

  5. #5
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    Re: Kleine Episoden

    macht spaß zu lesen, ich hoffe da werden noch weitere Folgen folgen *

  6. #6
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    Re: Kleine Episoden

    Frauenpower

    Wir waren schon lange unterwegs als wir endlich die Moselberge erreichten. Schon ein wenig abgekämpft genossen wir den fantastischen Blick über Mosel und Piesport.

    Ein Nachtlager hatten wir noch nicht und unser Aussichtspunkt verriet uns, dass wir unten an der Mosel wohl auch keine Wiese finden würden. Einen Weinberg vielleicht, aber keine Wiese.

    So gingen wir weiter ins Tal. Die Strasse führte uns durch eine Sandgrube. Es sah aus wie auf dem Mond, es war heiß, wir waren schon lange auf dem Weg, wir hatten keine Lust mehr. Aber wir gingen weiter.

    Nach etwa 3 km kamen wir in ein „Dorf“. Es bestand aus einem Wohnhaus und einer Kneipe. Wir hatten Glück, denn sie hatte auf und gleich gegenüber lag eine saftige Wiese. Ich ging also rein und Heinz wartete mit den Pferden draußen. Freundlich grüßte ich und bestellte 2 Bier.
    Die 3 Gäste (oder *Einwohner des Dorfes) hatten schon meinen Gruß nicht erwidert, doch als ich nach einer Unterkunft fragte antwortete noch nicht einmal einer. *

    Frustriert ging ich mit den Getränken raus zu Heinz und meinte, dass wir wohl weiterziehen müssten.
    Heinz konnte das nicht glauben und ging ebenfalls rein. Nach 5 min. kam er wieder und unser Nachtlager war gesichert.

    In manchen Gebieten ist es wohl nicht so einfach als Frau. *

  7. #7
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    Re: Kleine Episoden

    Wir sind wieder da!!!
    Waren eine Woche im Oberbergischen Kreis (NRW) unterwegs. Von Königswinter über Wiehl nach Wuppertal.
    War traumhaft schön, suuuuuuper nette Leute kennengelernt, wobei ein besonderer Dank an die Horselife-Ranch in Schlagbaum bei Schwelm geht!!!
    Versuche alsbald die Strecke über den Kartenplaner zur Verfügung zu stellen.

  8. #8
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    Re: Kleine Episoden

    Hallo Sabine, klingt als wäre es eine tolle Woche gewesen. Erzähl doch ein bischen was.

  9. #9
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    Re: Kleine Episoden

    Oberbergischer Kreis

    Wir sind, wie schon erwähnt, bei uns im Siebengebirge gestartet um an der Wahnbachtalsperre vorbei dem Wahnbach zu folgen und seine Quelle zu finden.

    Nun haben wir den Vorteil eines Packpferdes, vielen Dank Leondor, und so nicht auf feste Quartiere angewiesen zu sein. Wo wir übernachten stellt sich halt immer kurzfristig heraus.

    So sind wir einfach mal los und erreichten auch bald den Oberbergischen Kreis.

    Positiv anzumerken ist, dass man dort auf allen öffentlichen Wegen (auch Wanderwegen) reiten darf, außer es ist ausdrücklich ein Reitverbot beschildert. Bei uns ist das leider anders, wir dürfen in Waldgebieten nur ausgewiesene Reitwege benutzen.

    Der Oberbergische Kreis ist eines der wasserreichesten Gebiete in Deutschland. Nachdem wir den Wahnbach verlassen und auf die Wiehltalsperre gestoßen sind haben wir uns entschlossen ein Talsperrenhopping zu machen. Von der Wiehl- über Agger-, Genkel-, Brucher-, Lingese-, Kerspe-, Neye- und Bevertalsperre etc. führte uns der Weg nach Wuppertal. An vielen der Talsperren kann man direkt entlangreiten. Traumhaft schön.

    Leider sind durch den Kyrill viele Waldgebiete im Kreis völlig zerstört. Die Schäden sind immens. Viele Wege sind noch durch herumliegende Bäume blockiert. Da heißt es klettern.

    Die Leute sind super nett. Teilweise sind wir schon beim Einkaufen angesprochen worden, ob wir eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Auch die Autofahrer nehmen überwiegend Rücksicht.

    Ein guter Beschlag ist ratsam, da viele Schotterwege vorhanden sind. (Muss dazu sagen, dass meine Maus immer Beschlagen ist, haben eine Frau getroffen, die wohl auch Wanderritte macht, barfuss. Ich glaube, Maike würde nach einer Woche auf dem Zahnfleisch gehen, da alles andere abgelaufen wäre)Das vorherrschende Gestein ist Grauwacke, die früher in großem Ausmaß in Steinbrüchen abgebaut wurde und heute zum Teil noch abgebaut wird.

    Man stößt ständig auf kleine Flüsse und Bäche, so dass die Wasserversorgung für die Pferde über Tag kein Problem darstellt. Das Gebiet ist relativ flach, mit der durchschnittlichen Höhe um die 300 m für jeden gut zu schaffen.

    Und das schönste, die Leute dort sind so gastfreundlich: Wir haben Bratkartoffeln bekommen, Schnittchen, 2x Frühstück und 4x durften wir duschen!!!!!

    Das wichtigste zum Schluss:
    Alle drei Pferde sind gesund wieder nach Hause gekommen, meine Maus mit immerhin 23 Jahren und fast blind, war super fit und

    [b]MaikeistdasbestePferdderWelt![/b](meiner Welt)

  10. #10
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    Re: Kleine Episoden

    Es war einmal irgendwo im nirgendwo (Westerwald)

    Trotz topographischer Karte stießen wir ständig auf Sackgassen, unpassierbare Hindernisse, Wege, die da sein müssten und es nicht waren und umgekehrt.
    Unsere Laune war nicht nur wegen des Wetters auf dem Tiefpunkt!! *
    Noch nicht mal ein Bachlauf war ausfindig zu machen, an dem man sich hätte orientieren können.
    Und irgendwann hatte ich überhaupt keinen Plan mehr wo wir waren. Also ritten wir nach Kompass in der Hoffnung, wir würden auf Menschen treffen.
    Nach einiger Zeit kamen wir an eine Kreuzung. Ein Weg ging leicht nach rechts, der andere leicht nach links und mittig ging es ein kleines Stück in den Wald und endete an einer wilden Müllkippe.
    Nun standen wir da, meine Schwester und ich vorne (wir hatten bestimmt seit einer Stunde nicht mehr miteinander geredet) und Anka hinter uns. „Welchen Weg nehmen wir?“ fragte ich meine Schwester gereizt. „Weiß ich doch auch nicht!!“ zickte sie zurück. „Lass uns doch den in der Mitte nehmen“ kam es von hinten. Wir sahen uns an und mussten furchtbar lachen.

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