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Thema: Homöopathie und alternative medizin

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von hutzi
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    Homöopathie und alternative medizin

    In Zunehmendem Maße hält die alternative Medizin auch im Bereich der Tiere Einzug. Immer mehr Menschen lassen sich zum Tierheilpraktiker, Physiotherapeuten, Osteopathen... ausbilden.
    Wie steht ihr dazu? Habt ihr eure Pferde schon mal dahin gehend behandeln lassen? Wenn ja, wie war euere Erfahrung?
    Wenn nein, warum nicht?
    Man kann die Grösse und den Fortschritt einer Gesellschaft daran vermessen, wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Gandhi

  2. #2
    Administrator Avatar von dusty
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    Als Zweifler und ständig Hinterfragender, stehe ich der herkömmlichen Schulmedizin natürlich auch skeptisch und beobachtend gegenüber. Für mich betrachtet sie die Dinge zu einfach und nicht im Gesamten.
    Das heißt nicht, dass die Schulmedizin nicht gebraucht wird. Sie ist wunderbar und funktioniert bestens, wenn es um das Handwerk ansich geht. Operationen/Raparaturen kann sie heute in Perfektion meistern.
    Aber auch bei Tieren gibt es Erkrankungen, die nicht mit einfachem Reparieren in den Griff zu bekommen sind. Da gilt es Zusammenhänge zu sehen und zu erkennen, mit denen sich der gemeine Veterinär nicht auseinandersetzt. Und in dem Fall wird grundsätzlich bei uns auf den Homöopathen zurückgegriffen.
    Und, im Gegensatz zu Menschen, gibt es bei den Tieren keinen Placeboeffekt. Hier kann ich unmissverständlich feststellen, Homöopathie hilft.
    Osteopathie wird bei uns prophylaktisch einmal im Jahr angewendet. Auch ohne Beschwerden und Behinderungen bei den Pferden, kommt unsere Osteopathin, um die Tiere einer Behandlung zu unterziehen.
    Und es ist immer wieder erstaunlich, wie unsere Pferde diese Anwendungen geniessen. Und um wieviel besser sie anschliessend laufen.
    Glücklicherweise ist festzustellen, dass viele Tierärzte inzwischen über den Tellerrand hinaussehen und akzeptieren, dass es alternative Heilmethoden gibt, bzw. sie sogar selber lernen und anwenden.
    Mich muss keiner mehr überzeugen.

  3. #3
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    Ich habe glücklicher Weise einen Human -UND Pferdeosteopathen in einer Person an der Hand. Von ihm lasse ich alle paar Jahre mein Pferd und vor allem meinen Sitz am Pferd überprüfen. Er kann mir ganz genau sagen, ob ich "pferdegerecht" und schonend auf meinem Tier sitze. Ein riesiger Vorteil, bei den vielen Kilometern, welche wir machen.

    Von Homöopathie halte ich nichts, habe früher viel probiert und nichts hat etwas gebracht. Außerdem habe ich eine Studie von einer Britischen Uni, welche europaweit (mit etlichen andern Unis) 12 Jahre lang versucht hat, die Auswirkung div. homöopathischer Behandlungserfolge nachzuweisen. SIE KONNTEN NICHTS FINDEN !!!

    Ich stehe der Schulmedizin ebenfalls skeptisch gegenüber. Im Akutfall allerdings ist sie oft sehr hilfreich, auch wenn mir das Ganzheitsprinziep viel zu kurz kommt.

    Ich arbeite sehr viel mit selbstgepflückten Kräutern als Profilaxe.

    LG gerald

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Wolfman
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    Bei uns kommt Physiotherapeut, Osteopath und Akkupunktur ab an zum Einsatz. Meine Frau schwört noch etwas auf Globuli und Echinacea, ich selber bin da ehr skeptisch gegenüber. Aber ich habe auch festgestellt, das Schulmedizin auch nicht immer weiter hilft, die Nebenwirkungen sind meist größer. Gute Vorbeugung ist in meinen Augen die beste Heilung.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von hutzi
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    Ich selbst war auch ein Zweifler vor dem Herrn. Aber als bei meiner Stute damals kurz nacheinander bei zwei Erkrankungen (Einmal Equines Kolagenoides Kranulom, Kein Cortison half und ein beinahe schon chronisch geschwollenes Hinterbein, auch da kam der TA zu keinem dauerhaften Erfolg) die Schulmedizin keine Heilung brachte, griff ich eher als letzen Versuch denn aus Überzeugung auf eine THP zurück. In beiden Fällen konnte sie das Leiden dauerhaft beheben. Sogar der TA staunte und fragte, was wir da gemacht hätten. Und da es, wie dusty sagt, bei Tieren keinen Placeboefekt gibt, hat mich das eines besseren belehrt. Seither habe ich bei verschiedenen Dingen auf Alternativen zurückgegriffen. Dazu muss ich sagen, dass mein Tierarzt auch ein Befürworter ist, und bin gut damit gefahren. Meiner Meinung nach sollten sich Schulmedizin und alternative Heilmethoden ergänzen. Ich finde es weder gut, wenn ein Tierarzt diese "Quacksalber" kategorisch verurteilt, noch wenn der Heilpraktiker auf die böse Schulmedizin schimpft.
    Aktuell habe ich mein jetztiges Pferd wegen der wiederkehrenden Atemprobleme in Behandlung und es zeigen sich schon erste Erfolge!
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  6. #6
    Neuer Benutzer Avatar von Mandy
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    Eine "kleine" Geschichte:

    Magnetfeldtherapie? Homöopathie? Heilerin? Offenstall? Barfuß? Konkurrenz? Was war die Ursache für Heilung einer Stute welche von den Tierärzten als nicht mehr reitbar eingestuft wurde? Die Summe aus allem! Und nun die Geschichte....

    Sommer 1999: Mir wurde eine wunderbare 13 jährige Quarterstute namens „Mandy“ geschenkt, welche in einem Sprunggelenk „knochenzubildenen Spat“ hatte, aber nie lahm ging was mir bekannt war, da ich Mandy bereits seit vielen Jahren als Reitbeteiligung kannte. Deshalb hab ich dem keine Bedeutung beigemessen.

    Bis Februar 2000 haben wir viele lange Ausritte in allen Gangarten unternommen, doch dann trat ganz plötzlich Lahmheit auf dieser Hinterhand mit dem Spat auf, so schlimm, dass Mandy eigentlich auf 3 Beinen gelaufen ist, selbst auf die Koppel konnte Sie nicht mehr. Also Tierarzt, röntgen: SPAT aber nicht knochenzubildend sondern auflösend, eine deutliche Gelenkspalte war zu erkennen.

    Therapie? Laut Tierarzt den Versuch von Stoßwellentherapie könnte man probieren, da auf jeden Fall kein weiterer Schaden verursacht wird, aber auch keine Erfolgsgarantie, da noch zu unerprobt, aber schmerzfrei fürs Tier, nur für meinen Geldbeutel eine Belastung. Oder alternativ eine ziemlich aufwendige OP, bei der im Knochen eine künstliche Wunde geschaffen wird, um den Knochen zum Zellwachstum zu animieren. Aber selbst der Tierarzt hat mir abgeraten, da es wahnsinnig schmerzhaft für Mandy wäre und die Erfolgschance höchstens bei 50 % liegen würde. Also hab ich die Stoßwellentherapie probiert – kein Erfolg, ihr ging es eigentlich noch schlechter.

    Was nun? Mir erzählte jemand von Magnetfeldtherapie in einer Art Reha-Stall bei Regensburg, Tierärzte sagten zwar das würde nicht helfen aber mangels Alternativen .... auf nach Regensburg – Juni 2000.
    Parallel hierzu bin ich zu meiner „Heilerin“ gegangen, welche mir sagte dass sie Mandy noch viele Jahre auf der grünen Wiese sehen würde und dass sie bei mir sehr gut aufgehoben wäre, der Stall aber nicht gut für sie wäre und dass Mandy die Trennung von ihrer ehemaligen Besitzerin noch nicht verkraftet hätte und , dafür soll ich einmalig 3 Globoli Staphysakria C30 geben.
    Als ich das nächste Mal nach Regensburg gefahren bin, wo Mandy übrigens bis März 2001 blieb, habe ich ihr die Globoli gegeben. Einige Tag war zu beobachten dass sie plötzlich sehr anhänglich mir gegenüber war, sich gerne kraulen ließ was sie sonst immer ablehnte, auch lahmte sie einige Tage deutlich weniger, aber dann wieder dasselbe.
    Nun wurde ihr Leben in den ersten n in Regensburg soweit verbessert, dass Sie auf die Koppel konnte, aber an reiten nicht zu denken, im Trab und Galopp sehr starkes lahmen. Nochmaliges Röntgen im Oktober 2000 zeigte dass sich die Gelenkspalte noch mal vergrößert hatte. Großer Kummer! Was nun?
    Nun wurde eine Homöopathin hinzugezogen, diese hat ihr als Konstitutionsmittel Silecia Q2 in flüssiger Form zweimal gegeben und es ging ihr deutlich besser.
    Und supertolle orthopädische Eisen bekam sie (Ein Beschlag 400DM für ein nichtreitbares Pferd-ganz schön heftig) ...... Über die gesamte Zeit in Regensburg bekam sie so ca. jeden 2. Tag eine Behandlung mit einer pulsierenden Magnetfelddecke (so groß wie die Abschwitzdecken). Oft ist sie auf drei Beinen quasi unter die Decke gehumpelt und danach auf vier Beinen wieder heraus.
    In der ersten Zeit hatte sie ein Paddock allein und dann ab September zusammen mit einer anderen Stute einen Offenstall, ab diesem Zeitpunkt ging es ihr deutlich besser und es war klar, dass die regelmässige Bewegung im Offenstall für sie optimal war. Das bedeutete dass ich sie auf keinen Fall in ihren alten Stall in München tun konnte, da die Kombination aus Box und Koppel mit großer Herde wo sie auch gescheucht wird, unzumutbar ist. Also ein neuer Stall in München? Wie es der Zufall wollte (wobei es eigentlich keine Zufälle gibt – alles hat seinen Sinn): die Besitzerin von der kranken Stute mit der Mandy nun zusammenstand, plante gemeinsam mit ihrem Mann einen eigenen kleinen Offenstall am Ammersee (Claudia u. Tom in Greifenberg). Sie hätten noch zwei Plätze frei und haben mir angeboten Mandy dort hinzustellen, was ich klasse fand, denn ein nicht mehr gesundes Pferd nimmt auch nicht jeder auf.

    viel Zeit ging noch mal ins Land aber zum April war es dann endlich soweit, wir haben die zwei Stuten geholt und in ihren neuen Offenstall gebracht, wo sie sich nach 5 Minuten bereits gewälzt haben, ich glaub sie wussten dass das nun ihr neues Zuhause war.
    Im April bekam Mandy noch mal ein homöopathisches Mittel, Spygelia C30, 3 Globoli.

    Im Offenstall hab ich es riskiert, sie zuerst einmal hinten ohne Beschlag zu lassen, wegen Verletzungsgefahr mit anderen Pferden.

    In diesem neuen Stall mit nur insgesamt 4 Pferden und sehr persönlicher Betreuung der Stallbesitzer und sehr großer Koppel scheinen wir ein richtiges Pferdeparadies gefunden zu haben. Und ich glaube dass oft unterschätzt wird wie wichtig eine artgerechte Haltung ist, denn eine gesunde Psyche bringt auch einen gesunden Organismus mit sich.
    Tja nun hatte ich ein Gnadenbrotpferd, doch ich wollte eigentlich schon wieder reiten, also kam zum Juni als viertes Pferd im Bunde ein 5jähriger Paintwallach zu uns. Mandy hab ich ausführlich erklärt (ins Ohr geflüstert), dass sie meine Beste bleibt, aber einfach im Rentenstand ist. Sie hat dann auch gar keine Konkurrenzverhalten entwickelt. Ich hab mich riesig gefreut, vielleicht hat sie mich ja wirklich verstanden.
    Übrigens hat Mandy auch noch drei Monate lang die „grünlippige Neuseelandmuscher“ zugefüttert bekommen, auch ein Puzzlestück der Geschichte.

    Jetzt war ich voll motiviert mit dem Neuen „Kleinen“ lange Ritte zu gehen, Wanderritte waren geplant, ich bin immerhin fast 1,5 Jahre nicht mehr geritten .... aber der Neue hat sich immer die Eisen vorne runtergetreten, bis ich ihn gar nicht mehr beschlagen konnte. Da hab ich angefangen Mandy ganz langsam wieder zu reiten und habs immer mehr gesteigert, da sie sich auch freudig angeboten hat, keinerlei lahmen mehr.

    Also es hat sich dann so entwickelt dass wir zum Ende August 2001 mehrere 4 bis 5 Stunden Ritte in allen Gangarten gegangen sind und ihr ging es dabei supergut. Nun war ich doch sehr überrascht und hab sie in die Klinik zum Röntgen gefahren. Als unser neuer Tierarzt die alten Röntgenbilder sah, war sein Kommentar : das sieht ja übel aus, dass die Stute überhaupt läuft wundert mich...
    Neues Röntgenbild: die Gelenkspalte ist zu ¾ wieder geschlossen. Der auflösende Spat hat sich in einen knochenzubildenden Spat verwandelt und somit verknöchert das Gelenk und das Pferd ist wieder ziemlich einsatzfähig. Der Tierarzt fragte, was ich denn mit der Stute gemacht hätte, da diese Genesung ausgesprochen ungewöhnlich wäre. Als ich ihm die Summe der Maßnahmen sagte, war er sehr ungläubig und meinte, daran kanns eigentlich nicht gelegen haben und wenn er nicht wüßte das er das richtige Bein geröntgt hätte würde er zweifeln.

    Und so kann ich nur sagen der Erfolg hat gezeigt, dass die Schulmedizin sicherlich notwendig ist, aber häufig zu keiner Heilung führt, weil sie nicht „ganzheitlich“ ist. Das ist jedenfalls mein Resümeé aus der ganzen Geschichte. Und ich hoffe es macht dem einen oder anderen Mut sich zu trauen, der Homöopathie und anderen nicht konventionellen Wegen eine Chance zu geben. Wobei es besonders bei der Homöopathie ganz wichtig ist, einen qualifizierten Homöopathen zu finden, der auch auf Pferde spezialisiert ist, man sollte auf keinen Fall alleine herumprobieren.

    Übrigens glaube ich auch, dass die Anschaffung des zweiten Pferdes die Selbstheilungskräfte aktiviert hat, weil ich der Mandy gegenüber keine Erwartungshaltung mehr hatte, dass sie „funktionieren“ muß. Der Druck war ihr genommen und vielleicht wollte sie auch zeigen dass sie noch nicht zum alten Eisen gehört.


    März 2009: Diese wunderbare Stute hat jetzt übrigens im letzten Sommer ein tolles Hengstfohlen bekommen. Film hierzu ist auch im Forum zu sehen.

    Juni 2009: Mittlerweile sind Mandy und ihr kleiner Hengst über den Sommer getrennt. Seit ein paar Wochen ist sie wieder recht schlecht zu Fuß, allerdings nicht so recht greifbar auf welchem Bein sie denn nun lahmt, es scheint zu wechseln. Der Röntgenbericht vom Tierarzt zur Hofrolle bestätigt dies, sie sei nicht sehr extrem. Nun haben wir einen "Etascan" machen lassen, hierbei werden über das Blut 16.000 Punkte im Körper abgescannt über Schwingungen. Und es stellte sich im wesentlichen heraus, daß sie eine Salmonellenvergiftung hat.... woher auch immer. Nun bekommt sie seit ca. 14 TAgen eine spagyrisch homöopathische Tropfenmischung und es scheint bereits anzuschlagen, sei läuft deutlich "flüssiger". Warten wirs ab.... ich berichte weiter!

    18.11.09

    Mandys Allgemeinbefinden hat sich deutlich gebessert, sie hat mehr Energie. Vor 2 Wochen haben wir unseren mittlerweile kastrierten Jährling ( 1 Jahre u. 3 Monate) wieder zurück in die Herde mit der Mama getan. War sehr interessant. Die Mama Mandy hat ihn nur vertrieben und "ihre" Herde bestehend aus 2 Stutfohlen beschützt. Aber insgesamt war alles unspektkulär, die kleinen sind happy wieder einen Spielgefährten mehr zu haben.

    Mandy läuft jetzt wo es wider kälter ist, deutlich besser, sie verträgt einfach keine Wärme. Mittlerweile bekommt sie nur noch Kräuter als Zusatz, momentan Lauf fit von Claudia Nehls Tierheilkundezentrum. Scheinen ihr gut zu tun... Reitbar wird sie nicht mehr, muß auch nicht, sie hat ja eine tolle Aufgabe mit der Fohlenerziehung und ein bißchen humpeln ab und an, das geht uns Menschen in fortgeschrittenem Alter ja auch nicht anders. Hatte im Herbst nochmal eine Osteopathin da, sie meinte auch es wäre nicht schlimm das Lahmen und kein "Schmerzbild". Somit bin ich beruhigt.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von hutzi
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    Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag über Mandy. Aber schau mal, da sind dir beim Tippen einige Zeilen verrutscht. Vielleicht kannst du das noch korrigieren?
    Liebe Grüße Hutzi
    Man kann die Grösse und den Fortschritt einer Gesellschaft daran vermessen, wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Gandhi

  8. #8
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    hallo zusammen, finde die sache mit der alternativmedizin ned das schlechteste,selber haben wir vor 2 jahren einen reheschub bei einem unsrer kalten gehabt, und leider kamen wir mit der schulmedizin ned weiter..daraufhin habe ich mit hilfe von einer hp und eine ho(heilpraktiker u.huforthopadin) dieses pferd wieder soweit restabilisiert das es ein normales schmerzfreies leben haben darf.ist ein weiter weg und auch ned immer nur von erfolg gekrönt..denke mal das man sein pferd genau kennt und dementsprechend handeln tut.inzwischen wird das pferd normal wieder angeritten,im rahmen der möglichlkeiten und wie das pferd mitarbeiten möchte.ist kein sportgerät sondern partner bei uns.
    im moment bekommt das pferd kräuter zugefüttert für seinen darm als kur zur sanierung sowie alle 4 wochen schaut die ho nach den nun endlich nachwachsenden hufen, er lauft lahmfrei über schotter teer mit hufschuhen und hat sichtlich freude im auge, was das wichtigste ist für uns..er wirkt glücklich und das ist das schönste so
    liebe grüßle stephi

  9. #9
    Mia
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    Ich denke das A und O - egal ob in der herkömmlichen Schulmedizin oder bei alternativen Behandlungsmethoden - ist ein Fachmann deines Vertrauens.
    Es gibt sicherlich in beiden Sparten "schwarze Schafe", die einem das Geld aus der Tasche leiern ohne viel oder überhaupt irgendetwas zu bewirken.
    Letztlich kommt es immer darauf an, was wir behandeln wollen oder müssen, welche Behandlungsform die richtige fürs Pferd ist.
    Ich selber habe mit Homöopathie und Osteopathie sehr gute Erfahrungen gesammelt.
    Mein Pony galt unterm Sattel lange Zeit als unberechenbar, weil sie immer wieder aus heiterem Himmel förmlich in die Luft ging. Verschiedene Tierärzte konnten anatomisch keine Ursache finden. Seit sie osteopathisch behandelt wurde (und es einmal jährlich weiterhin wird) hat sich das gegeben. Parallel dazu wird allerdings ihre Zahnfehlstellung vom Tierarzt regelmäßig ausgeglichen und Blockaden in der Halswirbelsäule entstehen gar nicht mehr so leicht. Hier hat also die Kombination von Schul- und alternativer Medizin das wünschenswerte Ergebnis erzielt.
    Was mir allerdings beim Thema alternativer Behandlungsmethoden negativ auffällt ist, dass immer häufiger Laien selber an ihren Pferden "rumdoktern", obwohl es bei der vorliegenden Symptomatik angezeigt wäre, einen Fachmann zu rate zu ziehen...Kleine Wehwehchen gerne in Eigenregie - und dann eben auch mal nach dem Prinzip "try and error", aber wenn ein Pferd wirklich krank ist, gibt`s meiner Meinung nach kein wenn und aber, dann muss jemand ran, der Ahnung hat -egal aus welcher Ecke der Medizin.
    In der Schulmedizin wird leider immer noch zu oft mit"Kanonen auf Spatzen geschossen". Wer bei jedem Zipperlein schweres Geschütz auffährt, tut seinem Tier sicherlich keinen Gefallen...
    Wer mit Herz und Verstand im Sinne seines Tieres nach Behandlungsmethoden sucht, ist sicherlich gut bedient, für die verschiedensten Möglichkeiten offen zu sein

  10. #10
    Administrator Avatar von dusty
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    Da spricht mir ja jemand richtig aus der Seele.
    Momentan akuter Fall bei uns: Unsere Stute und ihr Fohlen haben aufgrund der schlechten Paddock Situation (sprich sie stehen im Schlamm bis sonstwohin) Maucke bekommen, bei Mandy wurde es Phlegmone. Da hilft mir akut kein Heilpraktiker, da muss der Tierarzt her mit Antibiotika.
    Und die Tiere gehören umgestellt, was am Samstag geschehen wird.

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