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Thema: Easyboot Trail Test

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von silberkatze
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    Hallo gerald,

    warum wäre der Bachcountry interessanter? Nach den Bildern zu urteilen ist dort die Gamasche angeschraubt. Es können also Schrauben verloren gehen.

    LG silberkatze

  2. #2
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    Servus!

    Auch bei den Trails ist die Gamasche angeschraubt. Das ist ansich ja kein Problem, man kann die Schrauben mittels spezieller Flüssigkeit so sichern, daß sie sich nicht mehr von selbst aufdrehen.

    Der Backcountry vereinigt für mich die hervorragende Schale des Gloves mit dem Gaiter des Trails, den ich als wesentlich besser empfinde als den Gaiter, der auf den "normalen" Gloves drauf ist.

    Die Glove-Schale ist aber abhängig von einer sehr genauen Paßform, die nur auf sehr symetrischen Hufen gegeben ist. So weit ist die Barhufumstellung unsere Pferde aber noch nicht fortgeschritten, daher arbeite ich noch mit den Epics bzw nun auch zusätzlich mit den Trails, welche ich mir nun fix zugelegt habe.

    So habe ich die EINFACH anzuziehenden Trails für kleinere Unternehmungen und die Epics für lange Touren. Sollten die Trails dann wirklich auch länger scheuerstellenfrei zu nutzen sein (event werde ich den Gaiter noch testen), dann soll es mir recht sein.

    Finanziell macht es für mich keinen Unterschied, ob ich 2 Garnituren Schuhe hintereinander kaufen muß, oder gleichzeitig, denn mit nur EINER Garnitur wäre ich ohnehin nicht ausgekommen. Die Umstellungsphase dauert bestimmt mind.1 Jahr. Da die Schuhe aber max 1000 km halten und wir gut 2000 km im Jahr reiten und fahren, kommt es finanziell aufs gleiche heraus, ich habe aber immer eine Reservegarnitur zur Hand.

    LG gerald

  3. #3
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    Vorab noch, der Gaiter der Trails ist NICHT geschraubt, wie ich oben schrieb, sondern genietet.

    Heute sind wir 3 Stunden mit unseren neuen (eigenen) Trails unterwegs gewesen.
    Trotz tiefstem Lehm und Schlamm haben die Trails sowohl am Huf, als auch am Boden hervorragend gehalten. Der Bodengripp ist unvergleichlich besser als von den Epics!!!
    Keine Spur von Druck- oder Scheuerstellen, obwohl die ganzen Haxn waschelnaß und somit weich waren.

    Außerdem haben wir die 12mm Einlegepads an den Vorderhufen probiert. Bei Trine die roten (harten) und bei Lora die schwarzen (mittlere Härte).
    Bei Beiden hatten wir leider ein drehen der Schuhe am Huf. Die Einlagen sind so hoch, daß die Hufe nicht mehr ordentlich von der Schuh-Schale gefaßt sind. Nachdem wir die Einlagen entfernt hatten, war alles wieder gut.

    LG gerald

  4. #4
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    Verwundeliches ist vorgefallen!

    Ich hatte doch 5 Tage Testschuhe, die waren noch originalverpackt, also neu. In den 5 Testtagen sind wir über 50 km geritten und es gab keinerlei Vorfälle.
    Dann habe ich mir die gleichen Schuhe gekauft und 5 Tage später, also heute, sind wir 14 km geritten. Dabei haben sich bei Trine 3 der 4 Schuhe am Huf leicht gedreht. Es war unser 2er Ausritt mit den Eigenen und beim Ersten dachte ich noch, daß es mit den 12mm Einlagen zu tun hat. Heute, ohne den Einlagen das selbe Bild.

    DAS muß mir mal Einer erklären!!!!!

    Ist zwar nicht das große Problem, ich werde Schaumgummi (die Reste der zugeschnittenen Einlagen) am Rand einkleben und das Problem wird sich lösen, aber verwunderlich ist das schon.

    Bei Lora war alles OK.

    LG gerald

  5. #5
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    Das Problem des drehens ist geschichte.
    In den letzten 3 Tagen sind wir insgesamt ehrliche 50 km geritten und gefahren und absolut kein Hinweis auf Scheuer- oder Druckstellen. Egal was, wie und wo, die Trails haben gehalten. Diese Schuhe sind für uns in jeder Hinsicht spitze.

    LG gerald

  6. #6
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    Auch im Langzeittest haben die Trails überzeugt.
    Auf unserer 4 Tagestour (rund 100 km) haben unsere beiden Noriker keinerlei Druck- oder Scheuerstellen. Und das trotzdem die Hufe und Ballen dank des vielen Regens ordentlich aufgeweicht waren. Die Schuhe haben gut am Huf gehalten, trotz tw tiefem Schlamm und zahlreichen Wasserdurchquerungen.
    Die Traktion auf feuchtem bis schlammigem Geläuf ist mit Stolleneisen vergleichbar, auf Aspalt sogar besser!

    2 kleine Mankos haben sich ergeben:
    Innen hängt der Bezugsstoff in Fetzen. Allerdings scheint mir das eher ein optisches Problem, denn die Funktion blieb erhalten.
    Und wenn man die Schuhe nicht am Abend ordentlich reinigt, dann geht der Klettverschluß bei der nächsten Nutzung nicht mehr ordentlich zu.

    Bei den insgesamt sicher schon 300-400 km ist nur 1x ein Schuh abgefallen. Ein Pferd rutschte und stieg sich mit dem Hinterhuf in den Klett des Vorderschuhs, worauf sich dieser öffnete und der Schuh einfach auf dem Weg liegen geblieben ist.

    Da scheint mir die Schnalle bei den Old Macs praktischer. Ich denke, daß die bei Verschmutzung trotzdem noch gut zu schließen sein dürfte und das "auftreten" erscheint mir ebenfalls nicht so einfach.
    Vielleicht teste ich diese Old Macs auch noch selbst.

    Jedefalls sind für unsere Bedürfnisse die Trails im Moment die beste Wahl.
    Einfach und schnell in der Handhabung, keine Schrauben die sich aufdrehen könnten, keine Schnallen, Drähte udg, die unterwegs kaputt gehen könnten (Nadel und Faden reichen als "Reparatur-Kit") und die Sohle ist noch kaum abgelaufen.

    LG gerald

  7. #7
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    Jetzt scheint es doch Druckstellen von den Trails zu geben. Nechdem wir heute eine gut 4stündige
    Trail-Hufschuhrunde gedreht hatten, bearbeitete ich die Hufe im Wochenrythmus und entdeckte UNTER der unbeschädigten Ballenhaut kleine Blutergüsse. Ich sah sie nur an den weißen Beinen, aber ich denke, daß es auch unter den schwarzen welche gibt. Man sieht sie durch die Pigmentierung nur nicht.
    Die Tiere zeigen zwar nichts, auch keine Druckempfindlichkeit, aber gesund ist das wohl trotzdem nicht.
    Leider kann ich nicht sagen, ob das auch nach den vergangenen Touren so war, man sieht es nur, wenn die Ballen abgewaschen wurden und das habe ich auf den Touren nicht gemacht.
    Scheint also doch zu stimmen, daß die Trail nicht für längere Tragzeit geeignet sind. Na egal, die Sohle ist nach rund 800 km ohnehin fast durch.

    Jetzt fasse ich für längere Aktionen die neuen Epic ins Auge. Die bisherigen Nachteile, extrem rutschiges Profil und reißende Drähte an den Umlenkern, scheint beim neuen Modell sehr sinnvoll überarbeitet worden zu sein.

    LG gerald
    Geändert von gerald (19.10.2012 um 17:55 Uhr)

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