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Thema: Gatsch, tiefer Boden, Morast im Auslauf

  1. #1
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    Gatsch, tiefer Boden, Morast im Auslauf

    .....heute Vormittag wollte ich meine neue Stute nach dem Osteopathen erstmalig wieder reiten. Ich freute mich schon und war auch recht gespannt und voller Hoffnung, ob sich mein "Handgefühl" auch unter dem Sattel bestätigen würde.
    Füttern, den Paddock vorbereiten (abmisten, Heu ausbringen) Pferde hinauslassen und die Boxen ausmisten.
    Als ich schlußendlich die volle Scheibtruhe über den Auslauf Richtung Ausgang schob und voll Vorfreude überlegte, wohin wir denn heute gehen würden, fiel mein Blick auf die Süße ... :eek:. Madame hatte sich eine beidseitige Schlammpackung verschafft! Ganz frisch und deftig glänzte der nasse Gatsch auf ihren Körper von Kopf bis Fuß. (Das war eigentlich die erste Vollpackung die sie bei mir überhaupt genommen hat)!
    Normalerweise träte jetzt der Wasserschlauch in Aktion, aber es ist mir schon zu kalt. Schmeißt mir meinen ganzen Tagesablauf über den Haufen....
    Wartet ihr in so einem Fall bis die Packung trocken ist (wird in ihrem Fall heute dauern), oder spritzt ihr das Pferd ab. Und wenn, bis zu welcher Temperatur?Oder habt Ihr noch andere Tricks auf Lager?
    Liebe Grüße
    Greta

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von silberkatze
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    Hallo Greta,

    zum Glück haben wir einen 5-Sterne-Stall mit warmem Wasser zum Abspritzen und Höhensonne zum Trocknen. Aber ich habe auch des öfteren ganz einfach umgeplant und mich an solchen Tagen auf Bodenarbeit im Roundpen beschränkt. Da störte die Schlammpackung nicht. Hin und wieder habe ich aber das Gefühl, dass sich Zoom an Tagen, wo er keine Lust hat, einbalsamiert sobald er mich sieht. Ich kann ihn nämlich dann bei meinem Gang zur Weide beobachten. Erst hebt er den Kopf und sieht mich und dann auf zur Matschkuhle und wälzen. Aber bitte von beiden Seiten! Ich amüsiere mich aber dann immer köstlich darüber.

    LG silberkatze

  3. #3
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    Servus Greta!

    Wir reiten oder fahren an solchen Tagen direkt am Morgen aus der Box heraus. Da müssen wirhalt früher aufstehen, oder die Pferde bleiben eine Stunde länger in der Box.
    Einziger wirklicher Nachteil ist, daß wir natürlich NICHT gleich aufsteigen, also die Pferde erst 15-20 Minuten führen, damit die steifen Gelenke einmal aufwärmen.

    Abgestpritzt wird bei uns fast immer VOR dem ausreiten. Erstens können sich die Tiere bei kühleren Temperaturen warmlaufen und zweitens finde ich das abspritzen erhitzter Tiere generell nicht so zuträglich.

    Als "Abspritz-Untertemperatur" sehe ich bei unseren Kaltis etwa 10 Grad an.

    LG gerald

  4. #4
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    Grüß Euch!

    @Silberkatze, da könnte einem ja der Neid freissen !
    Das Warmwasser kann ich noch arangieren, aber die HÖHENSONNE. Das ist schon was Tolles. Die Muskulatur mit Wärme entspannen, nasse Pferde trocknen etc.....
    Viereck habe ich zur Zeit leider nicht. Bei mir geht´s gleich auf die Straße, oder hinaus in den Wald. Im Paddock könnte ich dann schon was tun, aber der ist ja - wie geschildert dann eben - teilweise gatschig. Da mag ich dann auch nicht im tiefen Boden herumstiefeln.

    @Gerald, ich mach´s jetzt auch so: die Süße hängt nun am Putzplatz im Stall, hat ganz schnell gelernt, dort ganz alleine und geduldig - bei einer guten Portion Heu - auf mich zu warten und mir gelegentlich zuzusehen während ich hin und her laufe. Die beiden anderen gehen hinaus in den Auslauf und ich säubere inzwischen alles. Es ist mir nämlich zutiefst zuwider, wenn ich dann nach Hause komme und der Mist liegt noch in den Boxen. So habe ich gleich 2 Fliegen auf einen Schlag. Die Neue hat dabei auch gleich wieder etwas gelernt - und ist einigermaßen sauber bzw. wenigstens trocken. Die unterste Schmerzgrenze beim Abspritzen hätte ich auch bei +10° C gesehen.
    Die ersten 10 Minuten gehe ich meist sowieso zu Fuß, obwohl die Leute im Ort sich hinter meinem Rücken gegen die Stirn tippen.
    Liebe Grüße
    Greta

  5. #5
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    Nun sind einige Tage vergangen und ich kann sagen, daß meine neue Stute eine der aller leidenschaftlichsten Anwender von "Rückengymnastik" und Schlammpackungen ist . Sie scheint bei uns, seit der osteopatischen Behandlung, so richtig auf den Geschmack gekommen zu sein und genießt nun täglich - manchmal auch gleich mehrmals im Laufe des Tages - das Wälzen. Es muß nun gar nicht mehr tiefer Boden sein. Auch Heu genügt als Unterlage, Gras ist sowieso supiii.
    Wenn ich es so betrachte, bin ich eigentlich recht froh darüber. Sagt man doch, daß Pferde beim Wälzen ihre Wirbelsäule entspannen. Und da sie ja sowieso von Genick bis Schweif einige Wirbel eingerenkt bekommen hat, denke ich, wird es ihr nun einfach richtig gut tun.
    Einer der Unterschiede von jetzt zu "vor der Behandlung" ist, daß sie beim Wälzen nun in der Lage ist zu überrollen. Das war vorher gar nicht möglich und sie war nur auf einer Seite "schön". Jetzt ist sie immer, sofern der Untergrund paßt, auf beiden Seiten "paniert" . Da ihre "Gesundheitsbehandlungen" nun nach unseren gelegentlichen Ritten stattfinden, gönne ich ihr das von Herzen und freue mich über ihre wieder gewonnene Beweglichkeit .
    LG
    Greta

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von silberkatze
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    Idee

    Hallo Greta,

    meine beide haben etwas, in dem sie sich noch lieber wälzen als im Gras. Ab und zu hole ich sie zu mir nach Hause, zum Rasenmähen. Ich habe eine Fläche, die ich sozusagen zur Versickerung von Regenwasser und sonst multifunktional als Park- oder Terrassenfläche nutze. Dort ist eine ca. 30 cm starke Schicht aus gebrochenem Kies (Körnung 5/8, also ohne Feinmaterial) aufgetragen, auf einem Unterbau aus Mineralgemisch (der ebenfalls ohne Feinanteil). Das Material lässt sich nicht dauerhaft verdichten, aber gut glatt harken. Und unerwünschter Bewuchs vertrocknet meistens im Sommer. Das ist eine Fläche, die noch beliebter ist zum Wälzen ist, als das Gras. Kratzt wahrscheinlich so schön . Und bleibt nicht im Fell hängen, macht also das Putzen leichter .

    LG silberkatze

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Servus Silberkatze!

    Dies ist mein 2. Versuch zu posten. 1. ging ein in die unendlichen Weiten des www.

    Deine Pferde haben´s gut! Gras und Massage bei Frauchen. Der Kies massiert offenbar die oberen Schichten der Rückenmuskulatur und Haut so, daß es nacher so richtig herrlich prickelt .

    Liebe Grüße
    Greta

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