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Thema: Schwebsitz statt Leichttraben?

  1. #1
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    Schwebsitz statt Leichttraben?

    Hallo,

    in "Mit Pferden auf Tour" schreibt Andrea Adrian, daß man zum einen nur längere Strecken traben sollte (Mindestreitzeit 10 min) und dann statt Leicht zu traben, den Schwebsitz einnehmen sollte. Auch meine Bekannte, die derzeit Rittführerin auf einer Rancho in Spanien ist, erzählte mir mal, daß man auf Wanderreitstrecken "anders" reitet, als wenn man "mal eben" ausreitet.

    Wie macht ihr das?

    LG, Risha

  2. #2
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    Servus!

    Du machst dir immer noch zu viele Gedanken!

    Wenn du erst mal 1-2 Wochen lang 8 Stunden am Tag vor einem Gepäckberg im Sattel gesessen bist, erübrigen sich all deine Fragen.
    Da ergibt sich ALLES von selbst!!!!!!!!

    LG gerald

  3. #3
    Administrator Avatar von dusty
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    ....und damit hat er schon wieder Recht, der Gerald
    Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
    (Voltaire)

  4. #4
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    Hmmm, nicht daß ihr das jetzt falsch versteht, aber... wenn Wanderreiten nichts anderes ist als ein großer langer Ausritt und alles, was man nicht kennt unter "learning by doing" fällt, wieso gibt es so viel Literatur darüber und warum gibt es Kurse (mit Prüfungen) wo man was darüber lernen kann?

  5. #5
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    Weil die Menschen GELD verdienen wollen!!!!!!!!!!!

    Allerdings würde ich einen langen Tagesritt NICHT als Wanderritt bezeichnen, eher ein Üben bzw Trainieren.

    Die div Prüfungen/Kurse zum Wanderreiten empfinde ich zu mindest bei uns in Österreich als absolut unnötig und praxisfremd. Ich kenne zahlreiche Absolventen und die haben noch immer keine Ahnung, WIE sie jetzt einen Wanderritt anlegen sollen.

    Besser finde ich, wenn man einzelne Kurse macht, bei denen Themen wesentlich genauer gelernt werden, die man unterwegs wirklich braucht, z.B. einen Beschlagskurs, einen echten Navigationskurs, einen Erste UND Zweite-Hilfe Kurs (auch für Pferde), oder einen Kurs über Pflanzen, Kräuter und deren Verwendung.

    Aber das Beste ist immer noch Learnig by Doing!!!
    Erstens gibt es nichts praxisbezogeneres und zweitens macht jeder seine Touren anders, sodaß man meist selber schauen muß, WAS man wirklich braucht.

    Mir z.B. nützt eine Beschreibung wie man Quartiere sucht, oder was in einem Quartierstall alles sein soll nichts, wir schlafen mit unseren Pferden im Freien. Da wäre mir eine Aufklärung über gute Schlafsäcke oder kleine und leichte Kocher schon wichtiger. Wie gesagt, nur ein Beispiel.

    LG gerald

  6. #6
    Administrator Avatar von dusty
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    Gerald hat schon wieder Recht...

    Wenn du der Meinung bist, du möchtest gerne Kurse besuchen, dann mach das. Wenn du gerne liest, dann lese.
    Es ist doch ähnlich, wie mit dem Führerschein. Du lernst ein wenig Theorie, fährst ein paar Kilometer mit Anleitung und bist dann allein gelassen und beginnst zu erfahren. Also learning by doing.

    Im Gegensatz zu Gerald, z.B., wäre für meine Frau wäre eine Beschreibung der Wanderreitstationen schon wichtiger, da sie niemals in der Pampa übernachten würde (ich schon). Da muss schon mindestens der Pferdehänger zur Verfügung stehen.

    Wenn du dich alleine unsicher fühlst, dann nimm doch an einem organisierten Ritt des VFD statt. Da hast du die Möglichkeit, dich an erfahrene Reiter anzuschließen oder aber alles alleine auzuprobieren, in der Gewissheit, dass notfalls Hilfe nicht weit wäre.

    Nur Wanderreiten lernst du nur durch Wanderreiten. Mit Tagestouren anfangen und dann langsam steigern.

    LG
    dusty
    Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
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  7. #7
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    @ Gerald, recht hast!!!!!!!!!
    Kenne persönlich Leute, die zwar den Wanderreitführer gemacht haben, sich jedoch nicht alleine ausreiten trauen, keine Ahnung von den elementarsten Dingen rund ums Pferd haben.......
    Möchte jetzt nicht sagen, daß man keine Ausbildung machen soll. Aber man sollte sich die Lehrer vorher genau anschauen.
    Greta

  8. #8
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    Klar habt ihr recht, Wanderreiten lehren mit allem drum und dran ist auch irgendwo nur eine Möglichkeit um Geld zu verdienen.

    Ob man da jetzt fürs Wanderreiten sinnvolle Dinge lernt oder nicht - ist sicherlich Ansichtssache.
    Aber der Ausbilder/Autor/etc. hat (oder sollte jedenfalls) mehr Ahnung/Erfahrung als ich - also sollte ich doch davon profitieren (können), oder? (Je nach Vorwissen, der eine mehr, der andere weniger)

    Erst mal ist es doch sinnvoll, wenn ich als nahezu Unkundiger etwas habe, wonach ich mich richten kann - Kurs, Buch... (letztlich schadet man in den meisten Fällen dem Pferd, wenn man keine/zu wenig Ahnung hat)
    ... und dies reflektiert einsetze (und nicht sklavisch übernehme), oder?

    Gezielte Kurse, wie Beschlagskurs, Navikurs, Survival-(Ausstattungs)-Kurs (mit Pferd übrigens Marktlücke, vielleicht möchte sich ja jemand selbständig machen) etc. wären natürlich sinnvoll(er) (bei der DWA ist Beschlags/Hufbearbeitungskurs übrigens Voraussetzung), würden aber m.M. nach viele potentielle Wanderreiter abschrecken.
    Und um ehrlich zu sein: erste Hilfe am Pferd und giftige Pflanzen (er)kennen, sollte eigentlich jeder Pferdebesitzer/Reiter können, oder?

    Daß Leute, die den Wanderreitführer gemacht haben sich nicht trauen, alleine auszureiten, finde ich persönlich erschreckend - vielleicht sollten diese Leute sich mal ein Beispiel an mir nehmen und Literatur lesen und Kurse besuchen - da kann sowas nicht passieren !

    LG, Risha

  9. #9
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    Servus!

    Natürlich "schaden" Kurse nie, man muß es ja nicht nachmachen, wenns Blödsinn ist.
    Aber wie gesagt, nützen tun sie nichts.

    Einige Beispiele was mir kein Kurs, Lehrer oder Bücherschreiber sagte:

    WAS soll ich machen, wenn sich mein Pferd in der "Einöde" so verletzt, daß ich es umgehend erlösen sollte.
    Und ich stand schon mal 3 (!!!) Stunden mit einer Bekannten bie ihrem Pferd, das mit 2 gebrochenen Vorderbeinen dalag, bis endlich ein Jäger kam, denn der Tierarzt fand uns im Wald nicht. DAS werde ich MEINEM Tier bestimmt NIE zumuten.

    WAS kann ich meinem Tier unterwegs für alternative Nahrung anbieten, wenns mal aus irgend einem Grund knapp wird.

    Wie hobble ich mein Pferd an.

    WELCHE Art von Schlafsack, Unterlegmatte, Kocher,.... sind gut zu gebrauchen.

    Wie mache ich das am sinnvollsten mit meinem Begleithund.

    Und und und

    LG gerald

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Molly
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    Zitat Zitat von Risha07 Beitrag anzeigen

    Daß Leute, die den Wanderreitführer gemacht haben sich nicht trauen, alleine auszureiten, finde ich persönlich erschreckend - vielleicht sollten diese Leute sich mal ein Beispiel an mir nehmen und Literatur lesen und Kurse besuchen - da kann sowas nicht passieren !

    LG, Risha
    ja, das hab ich auch schon erlebt... aber Rhisa, ein Kurs oder ein Buch helfen demjenigen nicht... nur losreiten und MACHEN

    Meiner Erfahrung nach geht derjenige, der tausend Bücher liest und unzählige Kurse macht nie auf Tour... wann auch, er ist ja zu beschäftigt

    Und dann nochmal, die Frage WO willst du denn einen W-Ritt machen? Bei uns in der Gegend kann man sich ja nicht mal verirren, hier ist doch alle rit ein Dorf... Handyempfang gibts auch überall, schnell wäre ein Hänger herbeigerufen wenn was wäre...

    Zum Schwebesitz. Der soll ja die Kraft des Reiters in langem und schnellen Trab sparen. Ich trabe leicht. Meiner Meinung nach muss man ziemlich üben um den Schwebesitz so hinzubekommen, dass man das Pferd nicht auf die Vorhand reitet. Die Distanzreiter reiten mit anderer Zielsetzung und haben zur erleichterung des Schwebesitzes die Steigbügelaufhängung weiter hinten. Das wiederum würde mich im gemütlichen Schritt stören.

    Ein Distanzreiter trabt vielleicht auch mal ne Stunde in flottem Trab durch, das mache ich auf dem W-Ritt eh nicht Also kann ich auch leichttraben.

    und ein edit: natürlich will ich dich nicht vom Literaturlesen abhalten... Wissen erweitern ist immer gut
    Viele Grüße
    Molly

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